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Motordefekte bei Aprilia und Ducati: Espargaro und Bagnaia scheiden aus

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Motordefekte bei Aprilia und Ducati: Espargaro und Bagnaia scheiden aus
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Co-Autor: Germán Garcia Casanova

Aleix Espargaro und Francesco Bagnaia scheiden in Aragon 2 mit Motorproblemen aus - Bei beiden nicht das erste Mal - Espargaro verliert Chance auf Top-10-Ergebnis

In der MotoGP-Saison 2020 kam es bei mehreren Teams immer wieder zu Motorproblemen. Beim Grand Prix von Teruel, dem zweiten Rennen im MotorLand Aragon (Spanien), schieden gleich zwei Fahrer mit Defekten im Bereich des Motors aus: Ducati-Pilot Francesco Bagnaia und Aleix Espargaro mit der Aprilia.

Bagnaias Rennen dauerte nur fünf Runden. Dann fuhr der Italiener an die Box und stellte seine Ducati in der Pramac-Garage ab. Er war zuvor auf der Strecke schon wegen Leistungsverlust auf die letzte Position zurückgefallen.

"Ich hatte ein Motorproblem und musste stoppen", bestätigt Bagnaia. "Ich weiß es nicht. Im Warm-up war der Motor okay, ich hatte nichts gespürt. Wir kennen den Grund nicht. Die Ingenieure müssen die Daten checken. Momentan weiß ich nur, dass ich ein Problem hatte."

Für den Italiener war es in diesem Jahr schon der zweite Ausfall wegen eines Problems beim Motor. Beim zweiten Rennen in Jerez war er auf Kurs zu Platz zwei mit Defekt ausgerollt. Dieser Motor konnte nicht mehr verwendet werden. Mittlerweile wird das Kontingent für die Startnummer 63 knapp.

Francesco Bagnaia

Für "Pecco" Bagnaia dauerte das zweite Aragon-Rennen nur fünf Runden

Foto: Motorsport Images

Für die beiden Aragon-Wochenenden setzte Ducati Bagnaias fünften Motor ein. Sollte dieser Schaden nicht reparabel sein, dann hätte er für die verbleibenden drei Rennen nur noch Motoren, die schon in Misano beziehungsweise vor Misano zum Einsatz gekommen waren.

Auch das andere italienische Team hatte einen Schaden beim Antrieb. Aleix Espargaro fuhr im Mittelfeld ein starkes Rennen und überholte Fahrer wie Cal Crutchlow (LCR-Honda) und Andrea Dovizioso (Ducati).

Aleix Espargaro: "Motor im 6. Gang explodiert"

"Anschließend habe ich auf Quartararo und Vinales aufgeholt", schildert der Aprilia-Pilot. "Als ich Fabio drei Runden vor Rennende überholen wollte, ist der Motor im sechsten Gang explodiert. Weil der Motor im sechsten Gang geplatzt ist, hat das Hinterrad blockiert."

Das war der Grund, warum Espargaro am Ende der Geraden geradeaus in die Auslaufzone gefahren ist: "Ich wäre fast auf der Geraden gestürzt und musste geradeaus fahren. Schade, weil ich ein sehr gutes Rennen gefahren bin. Es haben nur drei Sekunden auf den vierten Platz von Pol gefehlt."

Aleix Espargaro

Bis zu seinem Ausfall fuhr Aleix Espargaro ein kampfstarkes Rennen in den Top 10

Foto: Motorsport Images

Als Konzessionsteam darf Aprilia in dieser außergewöhnlichen Saison sieben Motoren verwenden. Das trifft auch auf KTM zu, die die Saison als Konzessionsteam begonnen haben. Yamaha, Honda, Suzuki und Ducati dürfen nur fünf Motoren verwenden.

Im Falle von Espargaro hat Aprilia die Motoren eins und zwei schon aus dem Kontingent zurückgezogen und dürfen nicht mehr verwendet werden. In Aragon 1 kam der sechste Motor zum Einsatz und in Aragon 2 der siebte. Dieser siebte Motor hatte einen Schaden.

Somit bleiben auch für Espargaro für die restlichen drei Rennen nur noch gebrauchte Motoren. Sollte ein Fahrer (egal ob von einem Konzessionsteam oder nicht) einen zusätzlichen Motor benötigen, muss er aus der Boxengasse starten.

Speed der Aprilia macht zumindest Mut

"Aprilia muss darauf reagieren", sagt Espargaro, denn es war nicht der erste Defekt bei Aprilia. "Die Ergebnisse sind natürlich nicht so, wie wir uns das erwarten. Im ersten Aragon-Rennen hatten wir viele kleinere technische Probleme, aber wir konnten das Rennen beenden."

"Jetzt haben wir das Set-up deutlich verbessert. Ich hatte eine sehr, sehr gute Pace. Von Startplatz 13 war klar, dass es schwierig wird. Vor dem Rennen habe ich zu Massimo [Rivola] gesagt, dass es mir egal ist, ob ich stürze. Ich will etwas riskieren."

Aleix Espargaro

Das Potenzial der RS-GP blitzte einmal mehr auf, aber es gab wieder Defekte

Foto: Motorsport Images

Das setzte der Spanier mit mehreren Überholmanövern auch um. "Die Aprilia beschleunigt nicht so wie die anderen Motorräder. Wenn wir zur Bremszone kommen, bin ich nicht nahe dran und muss diesen Boden gutmachen. Diesmal habe ich mehr riskiert."

Es hätte der neunte oder sogar der achte Platz werden können. Die RS-GP hat Potenzial, aber noch Kinderkrankheiten. "Ich bin nicht wütend", sagt Espargaro. "Im Qualifying haben nur drei Zehntelsekunden auf die Pole-Zeit gefehlt. Ich war mehr als eine Sekunde schneller als mein Teamkollege. Im Rennen haben mir nur drei Sekunden auf Platz vier gefehlt. Mehr kann ich nicht tun."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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