Nach Bruder-Duell in Termas: Pol Espargaro vergleicht KTM mit Aprilia

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Nach Bruder-Duell in Termas: Pol Espargaro vergleicht KTM mit Aprilia
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Co-Autor: Jamie Klein
07.04.2019, 10:43

KTM-Pilot Pol Espargaro unterlag in Argentinien knapp Aleix Espargaro auf Aprilia - Wie der jüngere der beiden Brüder das Duell und die Bikes im Vergleich erlebte

Im Kampf um Platz neun beim Großen Preis von Argentinien hatte KTM-Pilot Pol Espargaro nicht nur Gelegenheit, sich in einem Duell mit seinem Bruder Aleix Espargaro (Aprilia) zu beweisen. Zugleich konnte er auch die Aprilia zu studieren. Mit dem italienischen Hersteller liefert man sich derzeit ein enges Duell um den letzten Platz in der Herstellerwertung. Nach zwei Saisonrennen liegt KTM mit drei Zählern knapp zurück.

Pol Espargaro hat eine Erklärung dafür: "Ich denke, dass Aprilia in den ersten Rennen ein wenig stärker ist als wir. Um ehrlich zu sein sieht es so aus, als wären sie in der Lage, etwas mehr Grip aufzunehmen als wir. Als ich gegen meinen Bruder kämpfte, überholte er mich auf der Geraden. Das bedeutet, dass sie die Leistung auf der Geraden ziemlich stark verbessert haben." Doch nicht nur deshalb unterlag er seinem Bruder.

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Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini

Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
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Foto: Gold and Goose / LAT Images

Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini

Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
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Foto: Gold and Goose / LAT Images

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing
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Foto: Gold and Goose / LAT Images

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing
4/5

Foto: Gold and Goose / LAT Images

Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini

Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
5/5

Foto: Gold and Goose / LAT Images

"In den letzten Runden sah ich, dass er sich ein wenig ausruhte, so konnte ich aufschließen. Er wollte, dass ich ihn überhole, weil er weiß, dass ich in den letzten Runden gut bin", analysiert der KTM-Pilot. "Ich wollte eigentlich hinter ihm bleiben, um mit ihm auf der Schlussrunde zu kämpfen, dann würde ich den Kampf gewinnen." Doch von hinten kam Miguel Oliveira (Tech-3-KTM) immer näher und brachte Espargaro in Bedrängnis.

Der Spanier erklärt: "Ich wusste, dass Miguel mich überholen würde, wenn ich länger hinter Aleix bliebe. Also musste ich meinen Bruder überholen. So konnte er sehen, wo ich stark war, und hat mich wieder überholt. In der letzten Runde konnte ich nichts mehr tun. Ich musste den Top-10-Platz absichern und wollte keinen Crash riskieren. Man kann sagen, dass er ein wenig Glück hatte, dass Miguel von hinten näher kam."

Übel nimmt Espargaro seinem Bruder diese Taktik aber nicht. "Er hat in den letzten drei Runden auf mich gewartet. Ich habe das an seiner Körperhaltung gesehen", sagt der Spanier. "Es ist okay, wir sind Brüder und wir versuchen, uns gegenseitig so oft wie möglich zu bekämpfen, aber wir kennen uns super gut. Also lasst uns die nächsten Rennen abwarten." Auch wenn er in Austin noch keine großen Sprünge erwartet.

"Wir wussten, dass wir bei diesen ersten Rennen etwas mehr zu kämpfen haben werden als die anderen", hält Espargaro fest. "In Jerez denke ich, dass wir viel bessere Leistungen erbringen werden als das, was wir jetzt zeigen. Schon so nah dran zu sein bedeutet aber, dass wir viel besser sind als im vergangenen Jahr. Ich freue mich darauf, nach Europa zu kommen, in Jerez werden wir in diesem Jahr ein gutes Ergebnis erzielen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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