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Nach drei Jahren: KTM und Technikchef Sterlacchini trennen sich

Überraschender Abgang bei KTM: Technikdirektor Fabiano Sterlacchini verlässt das Team nach drei Jahren - Pit Beirer betont: "Er geht als Freund"

Nach drei Jahren: KTM und Technikchef Sterlacchini trennen sich

Erst vor drei Jahren wurde der ehemalige Ducati-Ingenieur Fabiano Sterlacchini als neuer Technikdirektor bei KTM verpflichtet. Nun endet die Zusammenarbeit. Wie KTM-Motorsportchef Pit Beier am Rande des Deutschland-Grand-Prix bestätigte, konnte man keine Einigung für eine Vertragsverlängerung erzielen.

"Ja, es stimmt. Fabianos Vertrag lief bereits Ende des vergangenen Monats aus", sagte Beirer am MotoGP-Mikrofon auf Nachfrage. "In den letzten Wochen gab es Gespräche und wir versuchten natürlich, ihn zu verlängern."

"Wir arbeiteten an einem neuen Dreijahresvertrag mit ihm. Aber letzten Endes fanden wir in gewissen Dingen zu keiner Einigung", so Beirer weiter. Er verrät: "Für ihn war die Distanz nach Zuhause, was recht weit weg ist von uns, ein Punkt."

"Aber das will ich nicht als Ausrede nutzen. Wir konnten uns in bestimmten Punkten einfach nicht einigen, um weiterzumachen. Deshalb haben wir uns einvernehmlich getrennt."

Dabei ist dem Österreicher wichtig zu betonen, dass man sich im Guten getrennt habe. "Ich bin im Moment ein bisschen sauer, weil ich schon wieder Artikel gesehen habe, wo ich mit einem Lächeln kommentiert haben soll, er leide unter Heimweh. Das ist wirklich Schwachsinn", ärgert sich der KTM-Motorsportdirektor.

Beirer ärgert sich über Berichterstattung

"Ich bin überhaupt nicht glücklich, dass wir nicht fortsetzen konnten, was wir gemeinsam begonnen haben. Wir hatten einen Plan, eine Mission, und die mussten wir aufgeben. Aber ich bin nicht besorgt, denn wir haben großartiges Personal, großartige Ingenieure, die die Rolle übernehmen werden", blickt Beirer zuversichtlich voraus.

"Aber der größte Schwachsinn ist, dass ich glücklich bin, dass Fabiano geht. Fabiano hat uns als Freund verlassen und er wird ein Freund bleiben. Das möchte ich unterstreichen."

"Er wünscht unserem Projekt nur das Beste und fühlt sich immer noch verantwortlich für einige Leute, die er zu uns geholt hat. Wir werden unseren Weg ohne ihn weitergehen."

KTM-Motorsportdirektor Pit Beirer

Pit Beirer betont: Mit Sterlacchinis Arbeit für KTM ist er zufrieden

Foto: Motorsport Images

Auf die Frage, ob er mit dem Job, den Sterlacchini seit seiner Ankunft bei KTM vor drei Jahren gemacht hat, zufrieden sei, antwortet Beirer: "Absolut. Er hat einige Bereiche innerhalb unseres Projekts geschaffen und aufgebaut, die wir gar nicht auf dem Zettel hatten. Das hat uns eine neue Richtung gegeben."

Sterlacchini hat neue Impulse gegeben

"Ich denke, unser Projekt steht jetzt auf viel stabileren Füßen. Wir haben viele tolle Leute an Bord, und sie fanden wir gemeinsam mit ihm. Ich bin also sehr zufrieden mit seiner Arbeit für uns. Es gab einfach ein paar Dinge, in denen wir uns letztendlich nicht einig waren, weshalb sich die Wege trennen", erklärt der KTM-Boss.

"Aber es wurde kein Vertrag gebrochen, sein Vertrag hat geendet. Wir konnten für die Zukunft einfach keine gute Einigung finden. Und wie gesagt, dass sein Zuhause 800, 900 km entfernt ist, hat nicht geholfen. Aber er verlässt KTM als Freund."

Sterlacchin war im Sommer 2021 zu KTM gestoßen und koordinierte die Entwicklung der RC16 als Schnittstelle zwischen dem Werk im österreichischem Munderfing und den beiden MotoGP-Teams an der Rennstrecke. Zuvor hatte der italienische Ingenieur 17 Jahre lang für Ducati gearbeitet, zuletzt in leitender Position.
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