Nach Rossi-Manöver: Marc Marquez versteht die Welt nicht mehr

MotoGP-Senkrechtstarter Marc Marquez zeigt sich entsetzt über das Verhalten von Valentino Rossi auf und abseits der Rennstrecke in Sepang.

Der junge Spanier hatte sich im Grand Prix von Malaysia ein enges Duell mit Rossi geliefert. Es kam zu einer Berührung und Marquez stürzte. Am „Wie“ scheiden sich seither die Geister.

Marquez hat seine eigene Meinung zum Zwischenfall: „Valentino trat nach mir, traf meinen Bremshebel. Dann stürzte ich.“ (Die strittige Szene im Video!)

All dies habe ihn „schwer enttäuscht“, sagt Honda-Pilot Marquez. „So etwas habe ich noch nie gesehen. Ein Fahrer, der nach einem anderen Fahrer tritt.“

„Vielleicht flatterte sein Nervenkostüm. Ich weiß es nicht. Wichtig ist: Es geht mir gut. Also vergessen wir das Ganze. Ich hoffe für den Sport, dass die Geschichte damit ein Ende nimmt.“

Vorbei ist es aus Sicht von Rossi aber noch nicht. Denn weil er von der Rennleitung für den Unfall verantwortlich gemacht und mit einer Strafe belegt wurde, denkt der WM-Spitzenreiter über einen Startverzicht beim Saisonfinale in Valencia nach.

Damit würde Rossis Yamaha-Teamkollege Jorge Lorenzo, derzeit sieben Punkte zurück, gewissermaßen einen Freifahrtschein zum WM-Titelgewinn 2015 erhalten.

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Über diesen Artikel
Rennserien MotoGP
Veranstaltung GP Malaysia
Rennstrecke Sepang International Circuit
Fahrer Valentino Rossi , Marc Marquez
Teams Yamaha Factory Racing , Repsol Honda Team
Artikelsorte News