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Nach Teststurz in Sepang: Aleix Espargaro muss operiert werden

Aleix Espargaro muss aufgrund mehrerer Wirbelverletzungen unters Messer - Wann der Honda-Testfahrer zurückkehren kann, bleibt vorerst unklar

Nach Teststurz in Sepang: Aleix Espargaro muss operiert werden

Aleix Espargaro fällt als Honda-Testfahrer längere Zeit aus

Foto: Getty Getty

Nachdem er sich bei einem Trainingsunfall diverse Wirbelbrüche zugezogen hat, muss Hondas Test- und Entwicklungsfahrer Aleix Espargaro operiert werden.

Beim dem Eingriff, der an diesem Mittwoch in Barcelona stattfindet, geht es darum, Brüche an den Brustwirbeln T3 und T4 zu behandeln. Im Zuge dessen sollen zudem zwei weitere in Mitleidenschaft gezogene Wirbel stabilisiert werden.

Der Unfall ereignete sich am Dienstag vor einer Woche während privater Testfahrten in Sepang/Malaysia. Espargaro war dort für ein dreitägiges Testprogramm angereist, bei dem die Weiterentwicklung der RC213V im Fokus stand - jenem Bike, mit dem Hondas Werksfahrer in der aktuellen MotoGP-Saison antreten.

Operation als beste Behandlungsoption

Gleich am ersten Testtag kam es jedoch zu einem heftigen Sturz, bei dem sich der Spanier Verletzungen im oberen Rückenbereich zuzog. Nach dem Crash wurde Espargaro zunächst im Aurelius University Hospital in Nilai nahe der Strecke behandelt.

Dort blieb er bis Sonntag unter medizinischer Beobachtung. Unterstützung erhielt er vor Ort auch von seiner Frau Laura Montero, die kurzfristig nach Malaysia reiste.

Über seine Social-Media-Kanäle meldete sich der 34-Jährige wenig später selbst zu Wort: "Dieses Mal war es brutal ... Aber wir müssen kämpfen und wie immer positiv bleiben, um vollständig zu genesen, und erst recht mit einer so großartigen Reisebegleiterin an meiner Seite! Danke an alle für die aufmunternden Nachrichten!"

Nach seiner Rückkehr nach Barcelona wurde Espargaro ins Universitätskrankenhaus eingeliefert. Dort führten die Ärzte umfangreiche Untersuchungen durch und kamen zu dem Schluss, dass eine Operation die beste Behandlungsoption darstellt.

Weniger Wirbelbrüche als angenommen

Der Eingriff wird von Neurochirurg Bartolome Fiol Busquets geleitet, der auf Wirbelsäulenchirurgie spezialisiert ist. Neben den bestätigten Brüchen an T3 und T4 werden dabei auch zwei weitere Wirbel stabilisiert, die zunächst ebenfalls als gebrochen galten, sich jedoch als "beschädigt, aber nicht gebrochen" herausstellten.

Bereits in der vergangenen Woche hatte Espargaro den Vorfall detaillierter geschildert: "Während des Tests in Sepang hatte ich einen schweren Unfall. Infolgedessen erlitt ich mehrere Prellungen und vier gebrochene Wirbel, wenn auch nur minimal - und glücklicherweise wurde das Rückenmark nicht betroffen."

Nach den ersten Tagen im Krankenhaus zeigte er sich dennoch optimistisch. "Nach ein paar Tagen im CU Aurelius Hospital, wo ich unglaublich gut behandelt wurde, kann ich jetzt nach Hause fliegen. Dort werden wir im Quiron-Dexeus entscheiden, ob eine Operation notwendig ist", so Espargaro vor ein paar Tagen.

Wann genau der Spanier auf die Rennstrecke zurückkehren kann, ist derzeit jedoch unklar. Nach dem Eingriff ist kurzfristig jedenfalls nicht mit einem Comeback zu rechnen.

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