Nächster Versuch: Circuit of Wales legt neuen Finanzierungsplan vor

Mit neuen Investoren soll der Circuit of Wales nun endlich Realität werden.

Das hat der walisische Wirtschaftsminister Ken Skates erklärt. Ihm liege ein neuer Finanzierungsplan der Baufirma Valleys Development Company vor. Damit wollen die Projektverantwortlichen die Vorgaben der Regierung von Wales erfüllen.

Im Finanzierungsplan werden wie von Skates gefordert die Namen der privaten Investoren, die 50 Prozent des Projektes stemmen sollen, aufgelistet. Dies gilt als Grundlage dafür, dass sich die walisische Regierung überhaupt an der Finanzierung der Rennstrecke beteiligt.

Doch erst nach einer Machbarkeitsstudie wollen Skates und seine Kollegen darüber entscheiden, ob der Circuit of Wales gebaut werden kann oder nicht.

Dem Wirtschaftsminister geht es vorrangig darum, die Nachhaltigkeit des Projekts zu erkennen. Außerdem sei die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region Blaenau Gwent von Interesse.

Zuversicht bei den Projektverantwortlichen

Die Macher des Circuit of Wales zeigen sich indes zuversichtlich, nun alle Vorgaben zu erfüllen, um ihre Rennstrecke endlich errichten zu können. "Wir wollen im Frühling mit den Bauarbeiten beginnen und unsere Vision Wirklichkeit werden lassen", heißt es.

Das rund 500 Millionen teure Rennstrecken-Projekt war bereits 2011 vorgestellt worden.

Der Circuit of Wales strebt an, neuer britischer Austragungsort für die MotoGP zu werden, und hat bereits einen entsprechenden Vertrag für die Saisons 2015 bis 2019 unterschrieben. Doch weil der Kurs in Wales noch nicht bereit ist, wird weiter in Silverstone gefahren.

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