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Nächstes Suzuki-Podest: Iannone in der WM der beste Italiener

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Nächstes Suzuki-Podest: Iannone in der WM der beste Italiener
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07.05.2018, 07:10

Zum dritten Mal in Serie steht ein Suzuki-Fahrer auf dem Podest: In Jerez verteidigt sich Andrea Iannone gegen Danilo Petrucci und ist in der WM-Wertung der beste Italiener.

Die Renaissance von Suzuki setzte sich auf beim vierten MotoGP-Rennen 2018 fort. Zum dritten Mal in Folge fuhr eine GSX-RR auf das Podest, und zum zweiten Mal hintereinander verspritzte Andrea Iannone Champagner. In Jerez setzte sich der Italiener in den letzten Runden gegen Danilo Petrucci (Pramac-Ducati) durch. Noch ist Iannones Zukunft offen. Er wollte sich dazu in Spanien nicht äußern. Aber seine Erfolge machen es für Suzuki immer schwieriger, ihn vor die Türe zu setzen.

"Zum ersten Mal stehe ich zweimal in Folge auf dem Podium. Darüber bin ich natürlich sehr glücklich", sagt Iannone zu seinem derzeitigen Erfolgslauf. "Ich will mich trotzdem mit Suzuki weiter verbessern, denn mit Platz drei bin ich nicht wirklich zufrieden, denn ich will den Rückstand zur Spitze weiter verkürzen. Das ist das Ziel von mir und von Suzuki. Dafür wollen wir kämpfen." In der WM verbesserte sich Iannone auf den vierten Platz. Wer hätte vor Saisonbeginn gedacht, dass er nach vier Rennen der beste Italiener ist?

Danilo Petrucci ärgert verpasstes Podium

Das Duell mit Petrucci wurde am Ende hart geführt. Der Pramac-Pilot ist nicht zufrieden, dass er das Podest knapp verpasst hat: "Ich wurde in der MotoGP noch nie Vierter. Aber ohne den großen Crash wäre ich nur Sechster oder Siebter geworden. Deswegen muss man diese Gelegenheiten nutzen. Ich wollte Iannone in der letzten Runde überholen. Jack und Vale haben von hinten Druck gemacht."

 

Danilo Petrucci, Pramac Racing
Danilo Petrucci, Pramac Racing

Foto Gold and Goose / LAT Images

Petrucci lag auch zeitweise an der dritten Stelle, doch in den letzten beiden Runden setzte sich Iannone durch. "Vielleicht hatte Iannone eine etwas bessere Traktion", mutmaßt Petrucci. "Zumindest war ich auf der Bremse stark. Dadurch konnte ich aufschließen, aber in den letzten zwei, drei Runden hatte ich hinten keine Traktion mehr. Ich konnte nichts machen als mich Iannone überholt hat." Gleichzeitig musste sich Petrucci auch nach hinten orientieren, denn Valentino Rossi witterte eine Gelegenheit.

Alex Rins: Dritter Sturz im vierten Rennen

Diesen spannenden Kampf um den letzten Podestplatz musste Alex Rins von der Box aus verfolgen. Der zweite Suzuki-Pilot war schon früh gestürzt. Es war sein dritter Crash im vierten Rennen. "Ich weiß es nicht, es war seltsam", rätselt Rins über die Ursache. "Ich bin die gleiche Schräglage und den gleichen Bremsdruck wie in der Runde zuvor gefahren. Mein Team weiß es nicht, wir warten auf die Analyse von Michelin. Das Gefühl war mit dem harten Vorderreifen nicht so gut wie im vierten Training."

Als Rins in der sechsten Runde stürzte, lag er an der fünften Stelle. Iannone war zu diesem Zeitpunkt dahinter auf Platz sieben. Schon nach dem Saisonauftakt in Katar merkte Iannone an, dass er im Gegensatz zu seinem Teamkollegen vorsichtiger zu Werke geht und alles versucht, um auf jeden Fall ins Ziel zu kommen. Rins riskiert dagegen etwas mehr. Bislang ist Iannones Taktik die erfolgreichere.

 

Hat er seinen Fahrstil in diesem Jahr besser auf die GSX-RR eingestellt? "Eigentlich nicht", antwortet Iannone auf diese Frage. "Ich fahre wie im Vorjahr, aber das Motorrad und das Set-up sind komplett anders. Wir haben im Winter verstanden, was für mich der beste Weg ist. Darüber freue ich mich sehr, weil mein Gefühl seit den Tests immer besser wird. Alex hatte in Austin Mühe, aber jetzt ist sein Bike genau wie meins. Das ist sehr wichtig für die Entwicklung und für beide Fahrer."

MotoGP WM-Gesamtwertung

Auch wenn Iannone in Jerez vom Pedrosa/Lorenzo/Dovizioso-Crash profitiert hat, zeigte sich erneut das Potenzial der GSX-RR. In der Startaufstellung wechselte Iannone noch auf den harten Hinterreifen. "Das war aber keine gute Entscheidung, weil ich bei der Beschleunigung große Probleme hatte. Deswegen konnte ich keinen guten Speed fahren, aber ich habe mein Bestes gegeben. Der Podestplatz war natürlich etwas Glück. Aber für uns ist es ein guter Moment. Ich freue mich über diese gute Phase."

Mit zusätzlichen Informationen von Matteo Nugnes und Oriol Puigdemont.

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