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Neben Martin fehlt auch Ogura: Aprilia mit nur zwei Fahrern in Mandalika

Aprilia muss in Indonesien auf Jorge Martin und Ai Ogura verzichten - Wie das die Arbeit von Aprilia beeinträchtigt und was sich Marco Bezzecchi dennoch erhofft

Neben Martin fehlt auch Ogura: Aprilia mit nur zwei Fahrern in Mandalika

Jorge Martin und Ai Ogura müssen verletzungsbedingt pausieren

Foto: Getty Getty

Aprilia reist stark dezimiert zum Grand Prix von Indonesien. Mit Jorge Martin und Ai Ogura fehlen gleich zwei Fahrer, sodass die Marke an diesem Wochenende in Mandalika nur mit zwei Maschinen im Feld vertreten ist. Für ein Werksteam, das gegen KTM um WM-Platz zwei kämpft, ein empfindlicher Rückschlag.

Bei Martin ist die Situation besonders bitter. Der Spanier musste nach seinem Sturz in Motegi eine komplizierte Operation über sich ergehen lassen. MotoGP-Medizindirektor Dr. Angel Charte erklärt, dass es sich um einen komplexen Eingriff gehandelt habe, da der Bruch am Schlüsselbein drei Fragmente aufwies.

Diese seien mit Schrauben im mittleren Bereich fixiert worden, zusätzlich habe man eine Stützplatte eingesetzt, um ein Verrutschen zu verhindern. "Die Operation ist erfolgreich verlaufen, aber die Genesungszeit ist noch unklar. Wir können derzeit kein genaues Datum für seine Rückkehr nennen", betont Charte.

Klar ist: Martin wird an diesem Wochenende in Indonesien nicht ersetzt. Gleiches gilt für Markenkollege Ogura. Der Trackhouse-Pilot leidet nach seinem Sturz in Misano weiterhin unter starken Schmerzen im rechten Handgelenk.

Zwar schaffte er es beim Heim-Sprint in Japan noch auf einen respektablen neunten Platz, doch für das Hauptrennen musste er passen, da die Beschwerden zu groß wurden.

Seither versuchte Ogura mit Behandlung und Schonung eine Besserung zu erreichen, doch die Ärzte entschieden schließlich, dass ein Start in Mandalika zu riskant wäre. Er könne seine RS-GP25 derzeit nicht sicher bewegen, hieß es aus dem Team.

Ganz verzichten muss das indonesische Publikum dennoch nicht auf den Japaner: Ogura ist bei der Präsentation der neuen Gulf-Sonderlackierung der Trackhouse-Aprilia am Donnerstag an der Strecke dabei. Danach reist er zurück nach Japan, um seine Genesung fortzusetzen. Ziel bleibt ein Comeback in Phillip Island.

Auch Bezzecchi nicht zu 100 Prozent fit

Einer der beiden verbliebenen Aprilia-Piloten ist Marco Bezzecchi, der die Situation mit gemischten Gefühlen bewertet. Für das Team werde es auf jeden Fall ein anderes Wochenende, da man mit weniger Daten arbeiten könne, blickt der Italiener voraus.

Gleichzeitig sieht er aber auch Vorteile: "Für meine Seite bedeutet es, dass ich alle Ingenieure für mich habe. Das ist in einer schwierigen Lage am Ende auch ein kleiner Vorteil. Wir müssen versuchen, das Beste daraus zu machen. Genau das werde ich tun."

Bezzecchi selbst ist körperlich ebenfalls nicht zu hundert Prozent fit, nachdem ihn Martin im Japan-Sprint abgeräumt hatte. "Ehrlich gesagt war nicht der Fuß das Problem, sondern mehr das Bein und das Knie. Insgesamt fühle ich mich aber besser", erklärt er seinen Zustand ein paar Tage nach dem Zusammenstoß in Kurve 1.

Die vergangenen Tage seien kompliziert gewesen, weil er so schnell wie möglich wieder auf die Beine kommen wollte. "Es geht Tag für Tag voran, und ich hoffe, dass es während des Wochenendes weiter besser wird", blickt Bezzecchi voraus.

Ob er im heißen und körperlich fordernden Mandalika normal performen kann, weiß er selbst noch nicht. "Bis ich wieder auf dem Bike sitze, kann ich es nicht einschätzen. Aber im Moment ist es besser als in Motegi, auch der Rücken hat sich verbessert." Entsprechend zurückhaltend blickt er auf das, was ihn erwartet.

Eines jedoch steht für ihn fest: Die Strecke an der indonesischen Küste gehört zu seinen Favoriten. "Der Kurs ist fantastisch, ich mag ihn sehr. Was ich erwarten kann, weiß ich allerdings nicht. Es ist immer mein erstes Mal mit diesem Motorrad auf einer Strecke."

"Hier ändern sich die Bedingungen durch den Grip von Tag zu Tag stark. Deshalb müssen wir gleich am ersten Tag eine gute Basis schaffen. Dann sehen wir weiter."

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