Neuer Flag-to-Flag-Modus wird auch 2018 verwendet

Die im Herbst 2017 eingeführte Prozedur für den Motorradwechsel gilt auch in der Saison 2018. Wenn nötig können Verbesserungen am Ablauf beschlossen werden.

Nach den chaotischen Vorgängen beim Grand Prix von Tschechien im Vorjahr wurde die Flag-to—Flag-Regel für den Motorradwechsel in der Boxengasse verändert. Mit dem neuen Modus will man diese hektische Phase vor allem für die Mechaniker sicherer gestalten. Der Fahrer biegt nun in einem spitzeren Winkel vor seine Box ab, ähnlich einem V. Dort steht das zweite Motorrad auch nicht mehr parallel zur Box, sondern schräg bereit.

Die Freigabe erfolgt durch einen Mechaniker mit einem Lollipop-Schild. Seit dem Grand Prix in Silverstone wurde das neue Prozedere am Ende der Trainings getestet. In einem Rennen ist es noch nicht zur Anwendung gekommen. Für 2018 wird an dem neuen Modus nichts verändert. Am Ende des zweiten Freien Trainings können die Teams diesen Motorradwechsel üben.

Bisher zeigten sich die Fahrer zufrieden, aber erst ein Rennen wird zeigen, ob der neue Modus sicherer ist. "Wir haben das neue Protokoll, aber es wurde noch nie im Rennen getestet", so Renndirektor Mike Webb bei 'MotoGP.com'. "Wir haben die neuen Regeln aufgeschrieben und mit den Teams abgestimmt, dass wir noch Details verändern können, sollte das nach einem Test im Rennen notwendig sein. Wir glauben, dass das neue System gut ist, sind aber offen dafür, es noch besser zu machen."

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Artikelsorte News
Tags flag-to-flag-modus, motogp motorradwechsel, sicherheit in boxengasse