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Neues Chassis: Ducati macht Fortschritte beim Kurvenverhalten

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Neues Chassis: Ducati macht Fortschritte beim Kurvenverhalten
Autor:
Co-Autor: Oriol Puigdemont

Andrea Dovizioso hat beim Barcelona-Test ein gutes Gefühl mit einem neuen Chassis - Danilo Petrucci sieht bei seinem Set-up Fortschritte in langgezogenen Kurven

Das Ducati-Werksteam hatte für den Testtag in Barcelona ein umfangreiches Programm zu absolvieren. Änderungen beim Chassis, dem Set-up und neue Aerodynamik-Elemente standen im Fokus. Mugello-Sieger Danilo Petrucci drehte 57 Runden und kam auf eine persönliche Bestzeit von 1:39.917 Minuten. Andrea Dovizioso (63 Runden) war um acht Tausendstelsekunden langsamer. Die beiden Italiener belegten im Klassement die Plätze elf und zwölf.

Ins Auge stach eine neue Idee bei der Aerodynamik. An der Spitze des Windschilds montierte Ducati mit schwarzem Material eine Art Verlängerung. Petucci bezeichnete es als "Halo" - angelehnt an den Kopfschutz der Formel 1. "Die Durchsicht war komplett neu, ich habe praktisch nichts gesehen", berichtet "Petrux". "Es war ein Test, um den Ingenieuren Feedback zu geben." Genauere Details ließen sich von Ducati nicht entlocken.

Ducati Windschild

Beim Windschild montierte Ducati oben eine kleine Verlängerung

Foto: Oriol Puigdemont

Petrucci konzentrierte sich hauptsächlich darauf, seine GP19 in langgezogenen Kurven zu verbessern. "Im Rennen hatte ich dort große Mühe. Alex hat mich in Kurve 4 überholt und Fabio in Kurve 3, weil wir den Speed nicht mitnehmen können. Unser Motorrad ist stabil, aber es gibt immer Untersteuern. Wir haben diesen Teil etwas verbessern können und die Stabilität in der Bremsphase behalten. Das war gut. Ich denke, wir werden damit in Assen loslegen."

"Ansonsten haben wir viele andere Dinge gefunden, die funktionieren - bei der Aerodynamik und der Elektronik", so Petrucci weiter. Ein neues Chassis testete er nicht. "Nein, es war kein neuer Rahmen, sondern nur Teile auf dem Rahmen. Die Struktur ist gleich." Dafür probierte Dovizioso ein neues Chassis aus. "Es war nicht einfach, einen Unterschied zu spüren, denn wenn man etwas beim Chassis ändert, ist das immer schwierig", meint "Dovi".

Allerdings erhielt er positive Rückmeldungen: "Ich bin zufrieden, weil ich einen Unterschied spüre. Es scheint, dass der Kurveneingang etwas besser ist. Das ist positiv. Aber es ist schwierig zu sagen, wie groß die Fortschritte sind. Ich bin zufrieden, dass wir daran arbeiten. Wenn man so etwas ändert, braucht man Erfahrung, um genau die Charakteristik zu verstehen. Wir werden es in Assen sehen." Wahrscheinlich wird er das neue Chassis bei der Dutch TT einsetzen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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