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Marco Bezzecchi galt als Favorit, dachte aber weder an Sieg noch Podium - Wie Strategie, Schmerzen und Strafen sein Rennen prägten - Und er doch Dritter wurde

"Nicht einmal ans Podium gedacht": Bezzecchi trotz Strafen doch noch Dritter

Marco Bezzecchi freute sich am Ende über den dritten Platz

Foto: Getty Getty

Marco Bezzecchi galt beim Grand Prix von Australien als Favorit, aber zwei Long-Lap-Strafen, die er für den Unfall mit Marc Marquez vor zwei Wochen in Indonesien bekommen hat, waren ein großes Handicap. Noch nie hat ein Fahrer im Trockenen ein MotoGP-Rennen mit einer Long-Lap-Strafe gewonnen - auch diesmal nicht.

Beim Start setzte sich Bezzecchi sofort an die Spitze des Feldes und versuchte, einen Vorsprung herauszufahren. War das eine mit seinem Aprilia-Team abgestimmte Strategie? "Um ganz ehrlich zu sein: Ich habe nichts geplant", sagt der Italiener nach dem Rennen.

"Meine Jungs wollten nicht, dass ich mit zu vielen Gedanken im Kopf ins Rennen gehe. Schon während eines Wochenendes musst du an so vieles denken - Elektronik, Fahrstil und versuchen, in Bestform zu sein. Und das war ich nicht, weil ich immer noch Rückenschmerzen habe."

"Meine Aufgabe war, so gut wie möglich zu starten und stark zu pushen, um einen kleinen Vorsprung zu haben, damit ich nach der ersten Long-Lap nicht im großen Feld lande. Zum Glück war mein Start sehr gut, und ich habe alles versucht, um diese Lücke aufzubauen."

"Meine Strategie hat zum Glück gut funktioniert. Um ganz ehrlich zu sein, es war die Strategie meines Teams, nicht meine. Nach der zweiten Long-Lap war ich zum Glück nur Sechster - besser als erwartet."

"Aber weil ich am Anfang so stark gepusht habe, konnte ich die Reifen nicht noch mehr belasten. Sonst wäre ich in den letzten Runden tot gewesen." Nach der zweiten Long-Lap dauerte es drei Runden, bis er die strauchelnde Yamaha von Fabio Quartararo überholen konnte.

"Ich musste den Reifen etwas schonen. Es war keine bewusste Entscheidung, langsamer zu fahren, sondern etwas, das ich tun musste. Als ich merkte, dass ich beim Reifenmanagement keine Zeit verlor, sagte ich mir: Okay, geduldig bleiben und wenn möglich am Ende näher herankommen."

Nach der zweiten Long-Lap-Strafe vergrößerte sich Bezzecchis Rückstand auf den Führenden Raul Fernandez auf über vier Sekunden. Eine Lücke, die er im Verkehr nicht mehr wettmachen konnte. Allerdings gelangen in der Schlussphase noch Überholmanöver.

"Als ich gesehen habe, wie das Rennen verläuft, dachte ich, Platz vier ist das maximal Mögliche, weil ich etwas Zeit mit Pedro [Acosta] verloren habe. Aber als ich ihn überholt hatte und versuchte, wegzukommen, um diesen vierten Platz zu sichern, sah ich, dass Alex [Marquez] Probleme bekam."

"Ich sagte mir: Okay, versuchen wir alles zu geben und am Ende - wenn es möglich ist - versuche ich zu überholen. Wenn nicht, bin ich dran und wir sehen weiter." In der vorletzten Runde überholte Bezzecchi die Gresini-Ducati und fuhr als Dritter ins Ziel.

Hätte er mit seiner Pace gedacht, das Rennen trotz der beiden Long-Laps gewinnen zu können? "Ich habe ehrlich gesagt nie an den Sieg gedacht. Nur die Journalisten haben daran gedacht. Ich habe nicht einmal mit einem Podium gerechnet."

Den 300. Grand-Prix-Sieg für Aprilia eroberte Trackhouse-Fahrer Raul Fernandez. Mit dem Sieg im Sprint und Platz drei im Grand Prix überholte Bezzecchi in der Fahrerwertung Francesco Bagnaia (Ducati) und ist neuer WM-Dritter. "Ja, ich bin sehr glücklich", sagt Bezzecchi abschließend über sein Australien-Wochenende.

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