Niederlande: Verbot von Groß-Events trifft MotoGP und WSBK in Assen

In den Niederlanden dürfen bis 1. September keine Großveranstaltungen stattfinden: In Assen neben MotoGP-Termin auch neuer WSBK-Termin betroffen

Niederlande: Verbot von Groß-Events trifft MotoGP und WSBK in Assen

Wie in Deutschland, so wird es auch in den Niederlanden in den Sommermonaten keine Großveranstaltungen geben. Grund ist die Coronavirus-Pandemie. Die entsprechende Vorschrift in den Niederlanden wurde um drei Monate bis 1. September verlängert, wie Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstag verlauten ließ.

Für den TT Circuit Assen bedeutet dies, dass sowohl das MotoGP-Wochenende (26. bis 28. Juni) als auch das erst kürzlich vom April in den August verschobene Superbike-Wochenende (21. bis 23. August) betroffen sind. Von Dorna oder FIM gibt es bislang noch keine Stellungnahme.

Neben der Motorrad-WM mit ihren für Assen vorgesehenen Klassen MotoGP, Moto2, Moto3 und MotoE sowie der Superbike-Szene mit Superbike-WM, Supersport-WM und Supersport-300-Klasse sind auch Automobil-Events von der angepassten Regelung in den Niederlanden betroffen.

In Zandvoort nämlich betrifft es die Renntermine von GT-World-Challenge (26. bis 28. Juni) sowie von GT-Masters, TCR Germany, Formel 4 und Porsche-Carrera-Cup (jeweils 21. bis 23. August). Im Gegensatz dazu ist die DTM aktuell noch nicht betroffen. Sie plant mit ihrer Rahmenserie, der W-Series, vom 4. bis 6. September in Assen anzutreten.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie MotoGP , Superbike-WM
Urheber Mario Fritzsche