Oliveira macht Motorrad-Führerschein: "Seltsame Dynamik mit Fahrlehrer"

Nach Superbike-Weltmeister Jonathan Rea geht auch Miguel Oliveira in die Fahrschule - Der MotoGP-Star schildert, wie es ihm dabei geht

Oliveira macht Motorrad-Führerschein: "Seltsame Dynamik mit Fahrlehrer"

Ein Motorradführerschein ist nicht Voraussetzung, um in der Motorrad-WM oder in der Superbike-WM an den Start zu gehen. Viele Fahrer haben deshalb gar nicht die normale A-Lizenz und dürfen demnach nicht im Straßenverkehr mit dem Motorrad fahren.

Im Sommer 2019 hat Danilo Petrucci in Italien seinen Motorradführerschein im Alter von 28 Jahren gemacht. Wenige Wochen zuvor hatte er den Klassiker in Mugello gewonnen. Aber es gibt noch einen prominenteren Namen, der erst jüngst seinen A-Schein gemacht hat.

Als erfolgreichster Superbike-Fahrer der Geschichte hatte Jonathan Rea keinen Motorradführerschein. Während des ersten Corona-Lockdowns im Frühling 2020 schmiedete er den Plan, den Kurs und die Prüfung endlich zu machen.

In diesem Jahr war es soweit. Rea ging im Frühsommer in die Fahrschule und lernte, wie man mit einem Motorrad im Straßenverkehr fährt. Der sechsmalige Weltmeister hat auf seinem YouTube-Kanal dokumentiert, wie die ersten Meter auf dem Parkplatz waren.

 

Schließlich bestand Rea die Prüfung. Aktuell drückt ein MotoGP-Fahrer die Schulbank. Miguel Oliveira hat in Portugal den Theoriekurs absolviert und muss nun Praxisfahrstunden im normalen Straßenverkehr absolvieren.

Wie haben die anderen Fahrschüler reagiert, als sie realisiert haben, dass sie den Kurs mit einem MotoGP-Star machen? "Glücklicherweise habe ich den Kurs alleine gemacht", lacht Oliveira und schildert: "Es gibt eine seltsame Dynamik mit meinem Fahrlehrer."

"Er zeigt mir Dinge, die er einem normalen Schüler zeigt. Dinge wie man das Gas und die Kupplung bedient. Das ist manchmal eigenartig. Aber ja, ich werde die Prüfung bald haben. Hoffentlich habe ich bald meinen Führerschein."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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