Operationen bei Ducati: Martin und Bagnaia lassen Titanplatten entfernen

Jorge Martin und Francesco Bagnaia mit winterlichen Operationen, um mit Stürzen aus der Vergangenheit endgültig abschließen zu können

Operationen bei Ducati: Martin und Bagnaia lassen Titanplatten entfernen
Audio-Player laden

In der MotoGP-Szene herrscht seit dem Ende des Jerez-Tests am Freitagnachmittag vergangener Woche offiziell Winterpause. Während der eine oder andere die Zeit nutzt, um endlich mal entspannen zu können, gibt es im Ducati-Lager zwei Fahrer, die in diesen Tagen Operationstermine haben.

Pramac-Ducati-Pilot Jorge Martin, der im April in Portimao so schwer gestürzt war, begibt sich in wenigen Tagen unter das Messer. "Am 14. Dezember werde ich mich operieren lassen, um all die Platten entfernen zu lassen", sagt Martin.

Dem Spanier waren nach dem schweren Sturz am dritten Rennwochenende der Saison drei Knochenbrüche mit Titanplatten fixiert worden. Diese Platten trägt er noch immer im Körper und verrät: "Schmerzen hatte ich in der zweiten Saisonhälfte zumindest in den Muskeln keine mehr. Die Platten haben aber durchaus noch ein paar Schmerzen und Probleme verursacht. Deshalb werden sie jetzt entfernt."

Und auch für Francesco "Pecco" Bagnaia steht die Winterpause unter anderem im Zeichen einer Operation. Der Ducati-Werkspilot hatte unmittelbar nach seinem Sieg beim Saisonfinale in Valencia verraten, dass man für ihn für 23. November einen Termin angesetzt habe. Bei dieser Gelegenheit würde die Titanplatte entfernt, die ihm im August 2020 im Bereich des rechten Knies eingesetzt wurde. Grund war der schwere Sturz in Brünn.

Allerdings gibt es derzeit weder von Bagnaia noch von Ducati eine Bestätigung, ob die Operation am Dienstag wie geplant durchgeführt wurde. Für die kommenden Tage hat Bagnaia einen USA-Urlaub in New York City geplant.

Mit Bildmaterial von Ducati.

geteilte inhalte
kommentare
Stefan Bradl bekennt: Rückkehr als Vollzeit-Rennfahrer unwahrscheinlich
Vorheriger Artikel

Stefan Bradl bekennt: Rückkehr als Vollzeit-Rennfahrer unwahrscheinlich

Nächster Artikel

Zufrieden und gespannt: Lecuona blickt auf MotoGP zurück, auf WSBK voraus

Zufrieden und gespannt: Lecuona blickt auf MotoGP zurück, auf WSBK voraus
Kommentare laden