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Pedro Acosta zieht Sepang-Bilanz: "Das Bike fühlt sich natürlicher an"

KTM-Pilot Pedro Acosta sieht beim Sepang-Test deutliche Fortschritte bei Chassis, Aero und Fahrbarkeit und spricht von einem "vielversprechenden" Gesamtpaket

Pedro Acosta zieht Sepang-Bilanz: "Das Bike fühlt sich natürlicher an"

Pedro Acosta fühlt sich auf der neuen KTM besser als vor einem Jahr

Foto: Getty Getty

Pedro Acosta verlässt Sepang mit einem klaren Gefühl: Die Richtung stimmt, auch wenn die reine Rundenzeit das noch nicht vollständig widerspiegelt. Der KTM-Pilot beendete den dreitägigen MotoGP-Test auf Rang acht, 0,741 Sekunden hinter der Bestzeit von Gresini-Fahrer Alex Marquez auf der Ducati.

Doch wichtiger als die Platzierung war für den Spanier die Entwicklungsarbeit an Chassis, Aerodynamik und Fahrbarkeit. Seine Bilanz: vorsichtig optimistisch und mit klaren Zielen für den nächsten Test in Thailand am 21. und 22. Februar.

Neues Chassis am ersten Testtag im Fokus

Der Auftakt in Malaysia verlief aus Acostas Sicht "ziemlich vielversprechend". Der erste Testtag stand ganz im Zeichen verschiedener Chassis-Konfigurationen. Man nutzte den Vormittag, um mehrere Varianten auszuprobieren - mit solidem Ergebnis.

Zwar habe der Anschluss zur Spitze bei den Rundenzeiten noch gefehlt, räumte der Spanier selbstkritisch ein. Doch mit dem Arbeitsfortschritt sei er zufrieden gewesen. Vom neuen Chassis-Konzept zeigte er sich positiv überrascht. Es handle sich um einen neuen Ansatz, "und es funktioniert, um ehrlich zu sein", so Acosta.

Am Nachmittag wechselte der Fokus auf unterschiedliche Aero-Pakete. "Diese Dinge nehmen etwas Zeit in Anspruch, aber ich bin mit dem ersten Tag ziemlich zufrieden."

Ob KTM über den Winter gut genug gearbeitet habe, wollte Acosta nicht vorschnell bewerten. Gleichzeitig sieht er eine "große Verbesserung gegenüber der letzten Vorsaison". KTM habe intensiv gearbeitet und genau die Teile gebracht, die sich die Fahrer gewünscht hätten. Besonders beim Chassis haben man "den richtigen Punkt getroffen", dieser Bereich sei seiner Meinung nach im Wesentlichen sortiert.

Aerodynamik und Bremsstabilität als Schlüssel

Am zweiten Testtag bestätigte sich für Acosta der positive Eindruck. Er testete verschiedene Flügel- und Aero-Varianten und zeigte sich zufrieden mit dem Entwicklungsaufwand.

"Ich war ziemlich glücklich damit, wie viel KTM an dieser Aerodynamik gearbeitet hat. Auch damit, wie das Motorrad bremst. Das ist für mich ein wichtiger Aspekt beim Motorradfahren. Damit bin ich ziemlich zufrieden", erklärte der Spanier.

Auf die Frage, was sich mit dem neuen Aero-Paket konkret anders anfühle, antwortete Acosta: "Es ist einfach schneller. Ich meine, es ist ziemlich schwierig zu sagen, dass eine Sache dich einfach schneller macht. Aber letztendlich funktioniert das Motorrad etwas besser. Insgesamt fühlt sich diese KTM natürlicher an."

Man müsse nicht permanent am Limit fahren, um gute Zeiten zu erreichen. "Alles kommt etwas einfacher", so Acosta. Ein weiterer Fortschritt: die Stabilität über die Distanz. Das Motorrad wirke konstanter, auch wenn der Reifen abbaut. Genau dort hatte KTM im Vorjahr immer wieder mit Problemen zu kämpfen.

"Vor allem fühlt sich das Motorrad etwas leichter zu fahren und schneller an", fasste Acosta zusammen und ergänzte: "Ich erinnere mich, dass ich letztes Jahr hier beim Test etwa fünf Mal gestürzt bin und dann noch drei Mal während des Wochenendes. Schnell zu fahren ist schwer, wenn man so oft stürzt. Ich bin also ziemlich zufrieden damit, wie es läuft. Diesen Winter wurde auch viel daran gearbeitet."

Kein perfekter Zeitpunkt für die schnelle Runde

Am dritten Testtag zog das Tempo noch einmal an. Laut KTM-Motorsportchef Pit Beirer lief Acostas Zeitattacke zu einem ungünstigen Zeitpunkt bei nicht idealen Streckenbedingungen. Der Spanier schätzt, dass mit optimalem Timing eine Top-5-Zeit möglich gewesen wäre, etwa im Bereich von 1:56.8 Minuten.

Ein Zeitangriff sei angesichts des dichten Testplans aber ohnehin nicht das Tagesziel gewesen. Dennoch betont Acosta: "Alles in allem, trotz Fehlern und ohne das Motorrad wirklich zu kennen, würde ich sagen, wir haben eine gute Rundenzeit hingelegt."

Gleichzeitig erkennt er an, dass Ducati weiterhin die Messlatte bildet. "Wir sind immer noch langsamer, aber wie gesagt war es mein Ziel, mir hier erst einmal ein klares Bild davon zu machen, welche Teile wir nach Thailand mitnehmen müssen und das beste Paket zu schnüren. Damit bin ich ziemlich zufrieden."

Sepang sei traditionell keine KTM-Strecke, und auch Thailand dürfte aus Acostas Sicht schwierig werden. Dennoch seien diese ersten drei Tage sehr produktiv gewesen.

Gesamtfazit: Acosta vergibt 6 von 10 Punkten

Für seine finale Rennsimulation nutzte der KTM-Pilot nach eigener Aussage das beste Gesamtpaket der drei Tage. Der große Aha-Effekt sei zwar ausgeblieben, aber im Vergleich zum Vorjahr sei der die Basis klar besser. "Es gab aber ein paar Dinge, die wir bei dem Motorrad nicht erwartet hatten. Das müssen wir verstehen."

Sein Fokus in Thailand soll nun auf purer Geschwindigkeit liegen, nachdem er in Sepang bewusst kein unnötiges Risiko genommen hat, um Stürze zu vermeiden und möglichst viele Runden zu sammeln. Sein Zwischenfazit fällt dennoch solide aus. Er fühle sich besser als vor einem Jahr und würde dem bisherigen Fortschritt "sechs von zehn Punkten" geben. Beim nächsten Test soll daraus eine Zehn werden.

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