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Petronas-Duo beim Valencia-Test in den Top 3, neuer Yamaha-Motor in Jerez

Fabio Quartararo und Franco Morbidelli präsentieren sich beim MotoGP-Test in Valencia stark - Neue Aero und Carbonschwinge getestet - 2020er-Motor in Jerez

Petronas-Duo beim Valencia-Test in den Top 3, neuer Yamaha-Motor in Jerez

Für das Petronas-Duo Fabio Quartararo und Franco Morbidelli endete der MotoGP-Test in Valencia vielversprechend. Während Quartararo den ersten Testtag anführte, musste er sich am Mittwoch nur Yamaha-Werkskollege Maverick Vinales geschlagen geben. Morbidelli belegte an beiden Tagen den dritten Platz im Klassement.

Bei den Teilen konzentrierte sich die Testarbeit auf ein neues Aero-Paket mit Doppelflügel, eine andere Sitzeinheit, die auch die Werkspiloten nutzen, sowie die neue Carbonschwinge. Mit ihr fuhren Quartararo und Morbidelli Back-to-Back-Tests, um den Vergleich zur Aluminium-Variante ziehen zu können. Ihr Urteil fiel gemischt aus.

"Mit der Carbonschwinge hatte ich ein gutes Gefühl, aber es sieht so aus, als ob die Performance damit schlechter ist. Es fehlt an Drive", hält Quartararo fest. Er will die Schwinge in Jerez einem weiteren Test unterziehen, um ein finales Urteil zu fällen.

Morbidelli beim Test schneller als am Wochenende

Sein Teamkollege Morbidelli hält fest: "Die Schwinge ist in einigen Bereichen besser, in anderen schlechter. Es ist schwierig zu verstehen, weil es stark mit den Reifen zusammenhängt, welche Mischung man fährt, wie alt die Reifen sind... Wir müssen uns also die Daten genau ansehen. Aber ich fühlte mich damit nicht schlechter."

Franco Morbidelli

Franco Morbidelli ordnete sich beim Test nur knapp hinter dem Teamkollegen ein

Foto: Petronas SRT

Von Quartararo trennte den Italiener im Gesamtklassement am Ende nur ein Zehntel. Auf die Spitze waren es 0,265 Sekunden. "Ich bin glücklich mit diesen zwei Tagen. Wir waren in der Lage, die ganze Zeit über schnell zu sein - schneller als am Wochenende. Der Rückstand zur Spitze war geringer und auch die Pace sah gut aus", resümiert Morbidelli.

Auch Quartararo zieht ein positives Fazit, insbesondere im Vergleich zum Vorjahr, als er noch Rookie war. "Der größte Unterschied ist die Platzierung", lacht der Franzose, wenn er an seinen ersten Test in Valencia 2018 denkt, den er auf Platz 17 beendete.

Heftiger Sturz von Quartararo geht glimpflich aus

"Es war interessant, diesmal die Rookies zu beobachten", erzählt der Petronas-Pilot. "(Brad) Binder und Alex (Marquez; Anm. d. R.) waren genau dort, wo ich im vergangenen Jahr stand. Ich konnte sie recht einfach überholen, so wie die anderen es mit mir damals gemacht haben." Beide beendeten den Test auf den letzten Plätzen.

Für Quartararo selbst verlief der Test nicht ganz reibungslos. Am Dienstag ging der Franzose in Kurve 10 zu Boden und sorgte für eine Unterbrechung. Er befand sich zu diesem Zeitpunkt gerade auf einer Zeitattacke und gibt zu: "Ich habe etwas zu sehr gepusht."

"Die Bedingungen waren nicht schlecht, aber nicht so gut wie im Qualifying am Samstag. Es ist eine schwierige Kurve, da rächen sich kleine Fehler sofort. Ich bremste ein bisschen zu hart." Zum Glück kam Quartararo trotz des heftigen Crashs ohne ernsthafte Verletzungen davon und konnte den Test noch am selben Tag fortsetzen.

Neuer Yamaha-Motor für Petronas-Piloten in Jerez

Angesprochen auf die Aussicht, in Jerez den Motor für 2020 testen zu können, sagt er: "In Sachen Topspeed fehlt uns etwas. Es sieht aber so aus, als ob man bei Maverick mit dem Motorrad für 2020 in der Hinsicht schon einen Schritt nach vorn gemacht hat. Insofern freuen wir uns darauf, wenn auch wir dieses Bike testen können."

Petronas-Teamboss Wilco Zeelenberg bestätigte gegenüber 'MotoGP.com' indes, dass die 2020er-Spezifikation in Jerez auch seinen Fahrern zur Verfügung stehen wird. Valencia verlässt er zufrieden: "Wir waren konstant und stets im Spitzenfeld unterwegs."

Mit Bildmaterial von Petronas SRT.

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