MotoGP

Pit Beirer: Luca Marini "ein großartiger Typ", der KTM helfen kann

KTM-Motorsportchef Pit Beirer erklärt, warum Luca Marini der ideale Fahrer für Tech3 ist - Der Italiener kann bei der Entwicklung des Motorrads helfen

Gerald Dirnbeck

Veröffentlicht: 05.09.2026, 08:41

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Pit Beirer: Luca Marini "ein großartiger Typ", der KTM helfen kann

Luca Marini wird von Pit Beirer in den höchsten Tönen gelobt

Foto: Gold Gold

Drei der vier KTM-Fahrer für die MotoGP-Saison 2027 wurden offiziell bestätigt. Im Werksteam werden Alex Marquez und Fabio Di Giannantonio fahren. Das Satellitenteam Tech3 will auf eine Paarung aus Erfahrung und einem Rookie setzen. Für den erfahrenen Fahrer fiel die Wahl auf Luca Marini.

"Wir sind wirklich froh, dass er zu uns kommt", sagt KTM-Motorsportchef Pit Beirer gegenüber MotoGP.com. "Natürlich gab es viele Diskussionen und auch viel Warten, wie sich Maverick mit seiner Verletzung entwickeln wird."

"Es gab also viel Zeit, in der wir einfach gewartet und beobachtet haben, was noch kommt." Da sich der Zustand der linken Schulter von Maverick Vinales nicht besserte, zog KTM die Option für nächstes Jahr auf ihn nicht.

Nach dem Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring Mitte Juli legte Vinales eine Pause ein und wird seither von Testfahrer Pol Espargaro vertreten. Vinales soll erst zurückkehren, wenn seine Schulter fit genug ist.

Für Marini zeichnete sich schon früh in der Saison ab, dass er womöglich nicht bei Honda bleiben kann. Einerseits verpflichtete Honda Fabio Quartararo, andererseits erhielten Marini und Joan Mir beim Europaauftakt in Jerez keine Zusage.

Mir nahm daraufhin Kontakt zum Gresini-Ducati-Team auf und erzielte rasch eine Einigung mit Teambesitzerin Nadia Padovani. Marini lotete ebenfalls Möglichkeiten aus und nahm Gespräche mit KTM auf.

"Die ganze Zeit über hatten wir immer Kontakt mit Luca", blickt Beirer auf die vergangenen Monate zurück. "Er hat sehr früh sein Interesse gezeigt, und ich glaube, wir haben mit allen gesprochen, die zu uns kommen wollten."

"Im Gespräch mit den Leuten um ihn wurde klar, dass Luca wirklich ein großartiger Typ ist, um auch dabei zu helfen, das Motorrad zu verbessern. Ich stand die ganze Zeit in engem Kontakt mit Günther [Steiner] darüber, was das Beste für das Tech3-Team wäre."

"Wir haben uns sehr früh festgelegt: Wir wollen einen jungen Fahrer, und wir wollen einen erfahrenen Fahrer. Außerdem wollten wir nicht zwei junge Fahrer haben, denn es ist kein Rookie-Team, sondern ein vollwertiges, starkes MotoGP-Team."

Pit Beirer

Pit Beirer ist von den vier neuen Fahrern für die neue MotoGP-Ära überzeugt

Foto: Qian Jun/MB Media/Getty Images

Der Rookie im Tech3-Team ist noch nicht offiziell vorgestellt worden. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass es Senna Agius wird. Der Australier hat in dieser Saison die Moto2-Rennen in Austin und in Jerez gewonnen.

Beirer ist überzeugt, dass die vier neuen Fahrer die richtigen Kandidaten für die neue MotoGP-Ära mit 850 Kubikzentimetern Hubraum sind: "Ich glaube, die Atmosphäre zwischen den vier Fahrern und der Glaube an das Motorrad, der Glaube an das Projekt."

"Das ist etwas, das wir in diesem Moment auch nutzen müssen, um dem Projekt einen Neustart zu geben. Die 850er, neue Fahrer, ich denke, das baut wirklich eine gute Energie für die Zukunft auf."

Viel Vorbereitungszeit auf die neue Saison werden die vier Fahrer nicht haben. Am 1. Dezember gibt es einen Testtag in Valencia. Im Februar gibt es zwei Testtage in Sepang und zwei in Buriram. Nur der Tech3-Rookie erhält beim Shakedown-Test in Sepang zwei zusätzliche Testtage.

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