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Platztausch mit Acosta? Jack Miller wäre offen für den Wechsel ins Tech3-Team

Pedro Acosta bekommt ab dem nächsten Jahr den KTM-Platz von Jack Miller - Zukunft des Australiers ist offen, aber das Projekt will er nach zwei Jahren nicht verlassen

Platztausch mit Acosta? Jack Miller wäre offen für den Wechsel ins Tech3-Team

Schon am siebten MotoGP-Rennwochenende machte KTM die Entscheidung offiziell, dass man den Vertrag mit Pedro Acosta verlängert hat. Der Rookie wird ab 2025 vom Satellitenteam Tech3 ins KTM-Team wechseln und Teamkollege von Brad Binder sein.

"Für unser MotoGP-Projekt ist das ein weiterer Meilenstein", betont KTM-Motorsportchef Pit Beirer bei MotoGP.com, "weil wir alles aufbauen, aber es immer noch eine Maschine gibt, die wir schlagen wollen."

"Wir kommen mit unserem Motorrad näher, aber um ehrlich zu sein, sind wir noch nicht ganz dort. Aber wir spüren, dass wir schon nahe dran sind. Dass wir dieses Supertalent auf unserer Seite haben, kann in Zukunft ein Gamechanger sein."

 

"Ich möchte betonen, dass er nicht nur ein Talent ist, sondern wie er uns ans Limit bringt, was er von uns verlangt und wie wir mit ihm arbeiten - er ist bereit, alles zu geben, um ein MotoGP-Star zu werden."

"Pedro hatte mehrmals die Chance, etwas anderes zu tun. Das ganze Paddock blickt auf diesen Jungen, aber er hat sich dazu entschieden, bei uns zu bleiben. Das macht mich super stolz und super glücklich."

Diese Entscheidung bedeutet auch, dass Jack Miller seinen Platz verlieren wird. Dass man Acosta ihm vorzieht, kann er aber nachvollziehen: "Es ist eine klare Entscheidung von ihnen. Er ist ein unglaublicher Rookie. Aus ihrer Sicht ist es ein logischer Schritt."

Pedro Acosta, Brad Binder

Rookie Pedro Acosta ist regelmäßig im Spitzenfeld dabei

Foto: Motorsport Images

"Ich verstehe, dass sie einen extrem schnellen Rookie haben. In KTMs Position wäre ich stinksauer, wenn man ihn verlieren würde. Ich verstehe, dass sie tun müssen, was sie tun müssen." Offen ist, wo Miller im nächsten Jahr fahren wird.

Die bisherige Saison gestaltet sich schwierig. In den vergangenen vier Grands Prix hat er keine WM-Punkte gesammelt. Nur ein achter Platz im Le-Mans-Sprint sowie Rang sieben im Barcelona-Sprint sind die einzig zählbaren Ergebnisse.

"Mit meinen bisherigen Ergebnissen kann ich noch kein Papier unterschreiben", gibt Miller zerknirscht zu. "Es stehen auch nicht so viele Leute Schlange, um mir ein Papier vorzulegen. Aber ich mache mir keinen Stress. Ich möchte meine Situation mit besseren Resultaten verbessern."

Miller: "Nicht unterschrieben, um nach zwei Jahren zu gehen"

Einen Verbleib bei KTM könnte sich der 29-Jährige vorstellen und bei Tech3 den Platz von Acosta übernehmen. "Natürlich, das habe ich immer gesagt", so Miller. "Ich glaube nicht, dass Tech3 ein Satellitenteam ist. Es ist prinzipiell ein rotes Werksmotorrad. Wir wissen das."

"Ich habe bei diesem Projekt nicht unterschrieben, um nach zwei Jahren zu gehen. Das ist nicht meine Absicht. Vor zwei Jahren wollte niemand diesen Job. Ich habe das wohl beste Motorrad im Feld verlassen, um hierher zu kommen."

"Jetzt ist es ein begehrter Platz, also haben wir gute Arbeit geleistet. Wir werden kontinuierlich besser. Diese Projekte brauchen Zeit. Deshalb hat man diese Höhen und Tiefen, weil man etwas Gutes aufbaut. So läuft es eben."

Jack Miller

In eineinhalb Jahren hat Jack Miller einen dritten Platz (am Sonntag) zu Buche stehen

Foto: KTM Factory Racing/Polarity Photo

Denn trotz ausbleibender Ergebnisse ist Miller überzeugt, dass er viel in das Projekt eingebracht hat: "Ich denke, mein Beitrag war gut genug und das wird es auch weiterhin sein, denn es kommen noch viele Rennen. Wer weiß, was in Zukunft passieren wird."

"Ich glaube, dass wir viele Fortschritte gemacht haben und weiter dieses Motorrad aufbauen können, um die rote Maschine zu stoppen. Mein Fokus ist nie verschwunden. Mein Verständnis für das Motorrad und wie wir es verbessern können, ist nie verschwunden. Ich arbeite härter denn je."

"Ich liebe die Leute bei KTM. Sie haben in kurzer Zeit phantastisch gearbeitet. Wir werden es sehen. Wir haben vier phantastische Fahrer. Wenn man sie rotieren muss, dann muss man das tun und weitermachen."

Während Millers Zukunft offen ist, weiß Binder seit Mugello, dass er sich im nächsten Jahr die Box mit Acosta teilen wird. "Es fühlt sich schon jetzt wie ein Team an, denn wir vier Motorräder arbeiten eng zusammen", betont der Südafrikaner.

"Es wird natürlich cool, Pedro auf der anderen Seite der Box zu haben. Er ist in diese Klasse gekommen und war von Anfang an sehr schnell und super beeindruckend. Er ist etwas Besonderes und wir können viel von ihm lernen."

Und was kann Binder von Acosta lernen? "Er fährt das Motorrad super sauber und macht nicht viele Fehler. Er ist immer auf dem Punkt. Daran muss ich arbeiten. Wir sind ziemlich anders. Ich slide sehr viel. Er macht das nur, wenn er es tun muss, aber er macht es sehr gut, den Hinterreifen am Boden zu halten und das Motorrad sehr gut zu verzögern. Das ist eine seiner Stärken."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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