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Pol Espargaro: Wie würde er sich auf der Honda schlagen?

KTM-Pilot Pol Espargaro ist ein sehr körperlich zu fahrendes Bike gewöhnt, würde er auch die Honda von Marc Marquez bändigen können? Was der Spanier selbst sagt

Pol Espargaro: Wie würde er sich auf der Honda schlagen?

Die Frage, wer außer Marc Marquez auf der aktuellen Honda Rennen gewinnen oder gar Weltmeister werden kann, stellen sich viele Fans und Experten nicht erst, seit Jorge Lorenzo an der RC213V verzweifelt ist. Doch sie hat mit dem Scheitern des Spaniers am Herstellerwechsel zu Honda sicherlich an Brisanz gewonnen.

Während Teammanager Alberto Puig verneint, dass Honda nur mit Marquez siegfähig sei, für seine Argumentation aber sehr weit zurückgehen muss in der Geschichte des Herstellers, wird einigen Piloten durchaus zugetraut, das Motorrad bezwingen zu können. Nur bleibt der Beweis dessen aktuell aus, weil sie andere Fabrikate fahren.

So glaubt Esteban Garcia, Crew-Chief von Yamaha-Pilot Maverick Vinales, dass dieser einer der wenigen Fahrer im Feld sei, "der auch gut mit der Honda fahren könnte". In dem Zusammenhang fällt auch des Öfteren der Name von Pol Espargaro. Er pilotiert mit der KTM ein Motorrad, das wie die Honda als besonders physisch gilt.

Doch Espargaro selbst wiegelt ab. "Ich betreibe nicht gerne Motorradfiktion", sagt er gegenüber 'Motosan.es'. "Ich habe keine Ahnung, und ich glaube auch nicht, dass ich darüber nachdenken sollte." Ein paar Parallelen zu Marquez lässt sich der Spanier dann aber doch entlocken und zieht einen vorsichtigen Vergleich zu ihm.

"Ich weiß, dass wir einen ähnlichen Fahrstil haben, auch dass wir seit unserer Kindheit auf der Strecke gegeneinander gekämpft haben. Aber viel mehr lässt sich dazu nicht sagen... Man kann sehen, welches spektakuläre Niveau Marc erreicht hat. Aber das Motorrad, obwohl es schwierig zu fahren ist, muss auch gut sein."

Doch Espargaro weiß, dass ein Pilot manchmal eben nicht zu einem Motorrad passt und die Dinge schiefgehen - wie im Falle von Lorenzo bei Honda oder Johann Zarco bei KTM. "Johann kam mit der Absicht, die Nummer eins zu sein und uns nach vorn zu bringen, nur wegen dem, was er mit Yamaha gemacht hatte", erinnert sich der KTM-Pilot.

"Aber so war es am Ende nicht. Ich habe immer gesagt, dass ich ihn wirklich in der Box wollte, weil das uns helfen könnte. Aber auf Motorrädern ist zwei plus zwei nicht immer vier. Und das muss nicht bedeuten, dass das Motorrad schlecht ist, obwohl es stimmt, dass zumindest unser Bike komplex ist und viel Arbeit und Opfer erfordert."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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