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Jack Miller und Toprak Razgatlioglu blicken auf das MotoGP-Jahr 2026 voraus, das sie für Pramac-Yamaha unter gänzlich unterschiedlichen Vorzeichen bestreiten

Pramac-Teamdynamik 2026: Razgatlioglu braucht laut Miller "keinen Mentor"

Rookie Toprak Razgatlioglu und Routinier Jack Miller: Teamkollegen 2026 bei Pramac

Foto: Pramac Racing

Eines der interessantesten Teamduelle im Teilnehmerfeld für die bevorstehende MotoGP-Saison 2026 ist bei Pramac-Yamaha zu erwarten. Schließlich könnten die Vorzeichen, unter denen Jack Miller und Toprak Razgatlioglu in die Saison gehen, unterschiedlicher kaum sein.

Miller, der bereits seit 2015 in der Königsklasse MotoGP am Start ist, geht in sein zwölftes Jahr. Vor wenigen Tagen 31 Jahre jung gewordene Australier steht kurz davor, die Marke von 200 MotoGP-Starts zu knacken.

Gewonnen hat Miller in der Königsklasse bislang viermal. Pramac-Yamaha ist (in der Kombination aus Team und Hersteller) bereits sein sechster Arbeitgeber nach LCR-Honda, Marc-VDS-Honda, Pramac-Ducati sowie den Werksteams von Ducati und KTM.

Im krassen Gegensatz dazu steht Razgatlioglu vor seiner Rookie-Saison in der MotoGP-Klasse. Der 29-jährige Türke kommt mit der Empfehlung von drei Titelgewinnen und 78 Rennsiegen in der Superbike-WM in die Königsklasse der Motorrad-WM. Bei seinen ersten Tests auf der brandneuen V4-Yamaha wusste Razgatlioglu sofort zu überzeugen.

Wie gehen Miller und Razgatlioglu das Jahr 2026 in Bezug auf die Teamdynamik an? "Ich glaube nicht, dass du einen Mentor braucht", sagte Miller vor wenigen Tagen anlässlich der Pramac-Teampräsentation 2026 in Siena (Italien) zu seinem neuen Teamkollegen.

Miller weiß, dass Razgatlioglu bereits seit vielen Jahren auf die türkische Supersport-Legende Kenan Sofuoglu als seinen Mentor vertraut. Persönlich kommt Miller schon jetzt bestens mit Razgatlioglu aus. So sagt der Australier über seinen neuen Teamkollegen: "Als Typ ist er eine absolute Legende. Wir hatten schon ein paar richtig gute Tage, um uns abseits der Strecke, abseits von all den Leuten, ein bisschen besser kennenzulernen."

"Es war wirklich toll, ihn als Person kennenzulernen. Ich freue mich sehr auf das Jahr und glaube, dass wir jede Menge Spaß haben werden", sagt Miller. Das Pramac-Team, für das er bereits in den Jahren 2018 bis 2020 als damaliges Ducati-Satellitenteam am Start war, bezeichnet Miller als "bekannt dafür, dass es ein Familienteam ist".

"Und ich glaube, das ist genau die Atmosphäre, in der sich Toprak wohlfühlt. Er wird auf jeden Fall eine richtig gute Bereicherung für das Team. Und wie gesagt, ich freue mich schon sehr auf das Jahr mit ihm", so Miller.

Razgatlioglu gibt die netten Worte direkt zurück. So sagt der MotoGP-Rookie über seinen routinierten Teamkollegen Miller: "Jack ist ein richtig guter Teamkollege. Er ist ein ausgesprochen lustiger Kerl. Das ist eine gute Basis, da wir viel zusammenarbeiten werden."

"Was die technische Entwicklung betrifft", spannt Razgatlioglu den Bogen zur Zusammenarbeit mit den Ingenieuren in der Pramac-Box, "fand ich es gut, dass mir beim Test [im November in Valencia] alle zugehört haben. Das ist wichtig. Ich habe ja noch nicht viel Erfahrung mit dem MotoGP-Bike, aber ich bin jemand, der dem Team sehr direkt sagen kann, wo man versuchen könnte, Verbesserungen zu erzielen".

Pramac-Routinier Miller, für den die V4-Yamaha ebenfalls ein noch wenig bekanntes MotoGP-Bike ist, gibt abschließend zu: "In erster Linie werde ich mich natürlich darauf konzentrieren, wie ich selber zurechtkomme. Ich werde aber auch die Fortschritte von Toprak im Auge behalten und schauen, wie er sich anpasst."

"Es ist toll, einen weiteren extrem talentierten und schnellen Fahrer in der Box zu haben. Denn das bedeutet, dass wir noch mehr Daten zur Verfügung haben werden, die wir auswerten können", so Miller. Die vorherigen Teamkollegen in der seit 2015 laufenden MotoGP-Karriere des Australiers waren Cal Crutchlow, Tito Rabat, Danilo Petrucci, Francesco Bagnaia, Brad Binder und Miguel Oliveira.

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