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Pramac-Yamaha hat einen Wunschfahrer Nummer 1: Fabio Di Giannantonio

Bei Pramac-Yamaha steht Fabio Di Giannantonio für 2025 auf der Poleposition - Fabio Quartararo lobt den Italiener - Zweiter Fahrer ein Moto2-Rookie wie Sergio Garcia?

Pramac-Yamaha hat einen Wunschfahrer Nummer 1: Fabio Di Giannantonio

Im MotoGP-Fahrerkarussell stehen die nächsten Entscheidungen bevor. Eine große Frage betrifft das Line-up vom neuen Yamaha-Satellitenteam Pramac. Fabio Quartararo nennt seine Wunschfahrer: "Mir gefallen Sergio Garcia und Fabio Di Giannantonio."

Als am Assen-Wochenende die neue Zusammenarbeit zwischen Pramac und Yamaha offiziell geworden ist, haben im Hintergrund bereits die ersten Gespräche mit Fahrern begonnen. Schon da wurde Di Giannantonio als Kandidat genannt.

Der Italiener ist sogar Kandidat Nummer 1, wie Yamaha-Teammanager Massimo Meregalli auf dem Sachsenring im Gespräch mit Motorsport-Total.com bestätigt: "Das ist ein Punkt, den wir gerade diskutieren. Natürlich hat auch das Team seine Bedürfnisse."

"Aber die Fahrerentscheidung werden wir gemeinsam treffen, also Pramac und Yamaha. Die erste Priorität ist es, Di Giannantonio zu bekommen. Und dann kommt es auf ihn an. Es gibt da verschiedene Szenarien."

"Wenn er akzeptiert, haben wir schon eine Idee, wer sein Teamkollege sein könnte. Falls er nicht akzeptieren sollte, wird das Szenario ein anderes sein und wir werden für uns etwas anderes entscheiden."

Die Idee von Yamaha ist klar, so Meregalli: "Wir möchten einen erfahrenen MotoGP-Fahrer, und dann kommt es darauf an. Einen Rookie zu verpflichten, ist eine Idee, die wir ernsthaft in Erwägung ziehen. Aber wie gesagt, es hängt von 'Diggias' Entscheidung ab."

Quartararo macht sich für Di Giannantonio stark

Quartararo macht sich in der Öffentlichkeit für Di Giannantonio stark. In der Sachsenring-Pressekonferenz streut er dem Italiener Rosen: "Ich denke, Fabio kann der Fahrer sein, der für Yamaha sehr gut arbeiten kann. In den vergangenen zehn Monaten hat er es sehr gut gemacht."

"Ich denke, wir brauchen einen Fahrer wie ihn, damit wir unser Projekt verbessern können." Di Giannantonio muss abwägen, ob er bei VR46 bleibt und eine Ducati - womöglich im nächsten Jahr eine GP25 - fahren will, oder sich dem Yamaha-Aufbauprojekt anschließen will.

Fabio Di Giannantonio, Fabio Quartararo

Fabio Quartararo macht sich für Fabio Di Giannantonio stark

Foto: Motorsport Images

"Im Vergleich zum Vorjahr bin ich in einer ganz anderen Situation", sagt "Diggia". "Dafür bin ich sehr dankbar, denn es bedeutet, dass ich sehr gut arbeite. Ich weiß, was ich für das nächste Jahr will. Aber ich muss mich noch entscheiden, was meine beste Option für die Zukunft wäre."

"Wenn man diese Worte von einem Kollegen, einem Rivale und Freund hört, dann ist das immer schön", bedankt er sich für Quartararos Lob. "Es ist kein Geheimnis, dass wir mit Yamaha sprechen, aber auch mit meinem aktuellen Team."

"Am vergangenen Wochenende habe ich mit Fabio über das Projekt gesprochen. Ich bin sehr glücklich, dass ich über meine Zukunft entscheiden kann. An diesem Wochenende werde ich mich für meinen Plan A entscheiden."

Bei Yamaha winkt ein Werksvertrag. Ist das der Knackpunkt, der dafür spricht? "Klar, ein Vertrag mit einem Hersteller ist immer anders als mit einem Satellitenteam", sagt Di Giannantonio. "Das ist auch das Ziel von jedem."

Massimo Meregalli

Massimo Meregalli bestätigt, dass "Diggia" ganz oben auf der Liste steht

Foto: Motorsport Images

"Es ist auch mein Ziel für das nächste Jahr, einen Werksvertrag, ein Werksmotorrad und die Unterstützung eines Werks zu haben. Das ist mein Plan für die nächsten Jahre. Ich möchte ein Projekt, an dem ich an der Spitze mitarbeiten kann. Darauf wird die Entscheidung basieren."

Im Laufe des Sachsenring-Wochenendes wird es hinter den Kulissen weitere Gespräche geben. Di Giannantonio geht davon aus, dass eine Entscheidung spätestens Anfang der kommenden Woche fallen wird.

Quartararo gefällt auch Sergio Garcia

Sollte es zur Einigung mit Pramac-Yamaha kommen, dann könnte der zweite Fahrer ein Rookie werden, wie Meregalli gesagt hat. Dieser Idee stimmt auch Quartararo zu. Neben Sergio Garcia nennt er einen weiteren Moto2-Fahrer.

"Ich denke, Garcia und [Alonso] Lopez sind Namen, die in der Moto2 sehr schnell sind", findet der Ex-Weltmeister. "Sie können sich einen Platz in einem Team wie Pramac erarbeiten. Das wird kein Satellitenteam sein, sondern ein erweitertes Werksteam. Ein Rookie wäre eine gute Idee."

Sergio Garcia

Gibt Yamaha Sergio Garcia die Chance für den Aufstieg in die Königsklasse?

Foto: Motorsport Images

In Assen hatte Yamaha-Manager Lin Jarvis bezüglich Lopez gemeint, dass ein MotoGP-Aufstieg für ihn eventuell "zu früh" wäre. Dafür ist Garcia ein konkreter Kandidat. Zum Sachsenring ist der Spanier als WM-Führender der Moto2-Klasse gereist.

"Bei Sergio sehe ich, dass er ein harter Arbeiter ist", sagt Quartararo bei DAZN Spanien. "Mir gefällt, wie er fährt. In der Moto2 geht er meinen Weg und ich denke, dass er es mit seinen Ergebnissen auch in der MotoGP sehr gut machen kann. Das habe ich Yamaha gesagt. Es ist gut, dass sie mit den Fahrern sprechen, die ihrer Meinung nach gut zu haben wären."
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