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Privattests in Jerez: Aprilia probiert überarbeiteten V4-Motor

KTM, Honda und Aprilia führen in dieser Woche Privattests in Jerez durch - Aprilia fährt erstmals mit einem weiterentwickelten Motor auf der Strecke

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Privattests in Jerez: Aprilia probiert überarbeiteten V4-Motor

In dieser Woche sind in Jerez de la Frontera (Spanien) die Testteams von drei MotoGP-Werken im Einsatz. Am Montag und Dienstag setzen KTM mit Dani Pedrosa und Honda mit Stefan Bradl die Saisonvorbereitungen fort. Auch Aprilia ist vor Ort.

Ducati-Testfahrer Michele Pirro war bereits Mitte vergangener Woche mit der MotoGP-Maschine in Jerez unterwegs. Allerdings ließ Regen und schlechtes Wetter kaum Fahrbetrieb zu. Auch Bradl ist seit vergangener Woche in Jerez. Bereits im Januar hat der Deutsche dort vier Tage lang getestet.

Neben KTM und Honda beginnt nun auch Aprilia mit dem Testprogramm für die neue Saison. Aleix Espargaro und Lorenzo Savadori werden mit der weiterentwickelten RS-GP Runden drehen. Im Fokus steht dabei der Motor.

Für die vergangene Saison hat Aprilia einen neuen V4-Motor mit einem Bankwinkel von 90 Grad entwickelt. Als "Concession-Team" dürfen die Italiener auch künftig von den Vorteilen im Reglement profitieren und kontinuierlich am Motor arbeiten.

Über den Winter wurde fleißig am Triebwerk gefeilt, das nun leichter sein soll. Auch der Zylinderkopf wurde überarbeitet. Zudem soll bei diesem Test auch eine im Detail verbesserte Aerodynamik erstmals auf der Strecke getestet werden.

Bei den restlichen Herstellern ist die Motorentwicklung eingefroren, um im Zuge der Coronavirus-Pandemie Kosten zu sparen. KTM durfte im Zuge des Übergangs von einem "Concession-Team" zu einem normalen Team am Motor arbeiten, um Laufleistung und Zuverlässigkeit zu optimieren.

Laut Reglement darf Aprilia ab dem zweiten Rennen in Katar den neuen Motor verwenden, weil die Saison noch mit Stand 2020 begonnen werden muss. Da die Italiener von den Vorteilen im Reglement profitieren, sind die Hoffnungen groß, den Rückstand weiter zu verkürzen.

Der Zustand von Teammanager Fausto Gresini ist weiterhin ernst. Von Freitag auf Samstag verschlechterte sich die Situation und er musste im Krankenhaus in Bologna wieder in einen Tiefschlaf versetzt werden. Die Ärzte behandeln eine schwere Lungenentzündung.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Gerald Dirnbeck