Probleme mit dem Vorderreifen: Rossi ohne Podestchance

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Probleme mit dem Vorderreifen: Rossi ohne Podestchance
Autor: Juliane Ziegengeist
Co-Autor: Oriol Puigdemont
22.04.2018, 23:33

Valentino Rossis Ziel war ein Podestplatz in Austin, doch unerwartete Probleme mit dem Vorderreifen durchkreuzten die Pläne und warfen den Yamaha-Star zurück

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Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
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Valentino Rossi wollte nach der Enttäuschung in Argentinien beim Großen Preis der USA eigentlich wieder angreifen und nach dem dritten Platz beim MotoGP-Saisonauftakt in Katar einen weiteren Podestplatz einfahren. Und zunächst sah es auch so aus, als könnte der Yamaha-Pilot zumindest die Pace von Teamkollege Maverick Vinales und Suzuki-Fahrer Andrea Iannone mitgehen. Am Ende musste er dann aber doch abreißen lassen.

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"Das Rennen war nicht so schlecht, aber etwas schlechter als erwartet", gab Rossi zu. "Ich hatte gehofft, hohe 2:05er-Zeiten fahren zu können, denn am am Freitagnachmittag und auch am Samstagnachmittag war ich in der Lage, dieses Tempo zu fahren. Und ich weiß, dass ich damit um das Podium hätte kämpfen können. Das war das Ziel. Aber leider hatte ich mehr Probleme als die anderen, vor allem mit dem Vorderreifen."

Rossi war wie Teamkollege Vinales und die Mehrheit des Feldes vorne mit der Medium-Mischung unterwegs, kam damit über die Distanz aber weniger gut zurecht als die Konkurrenz. "Ich habe im Training nie gelitten, aber heute in den schnellen Kurven habe ich am Limit zu viel verloren", rätselt der Italiener. "Ich musste etwas langsamer fahren, versuchte, an Iannone dranzubleiben, doch er war stärker und am Ende konnte ich nicht mehr kämpfen."

Waren dafür womöglich die gestiegenen Asphalttemperaturen verantwortlich? "Das ist möglich", mutmaßt der Viertplatzierte. "Am Freitag und am Samstag war es viel kühler, heute stiegen die Temperaturen an und der Vorderreifen litt etwas mehr." Eine andere Mischung hätte er aber nicht wählen können, erklärt Rossi: "Vielleicht müssen wir die Balance des Motorrads ändern, weil der harte Reifen bei uns nicht funktioniert."

Mit den Fortschritten an seinem Bike zeigt sich der 39-Jährige dennoch zufrieden. Es fühle sich mittlerweile wieder mehr an wie die Yamaha, die er kennt. "Das Vorderrad, der Kurveneingang, auch in schnellen Kurven fühle ich mich besser. Daher können wir wettbewerbsfähiger sein. Jetzt ist es wichtig, unser Tempo in Europa zu verstehen, denn dort verändert sich alles. Im Vorjahr hatten wir Probleme, wir werden in Jerez sehen, wo wir stehen."

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