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Programm für den Nachwuchs: ADAC möchte den Einstieg erleichtern

Der ADAC rundet sein Förderprogramm nach unten ab: Nachwuchstalente im Alter von 6 bis 18 Jahren können in der Road Racing Academy Schnupperkurse absolvieren

Sebastian Fränzschky

Bearbeitet: 03.02.2020, 06:52

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Im Rahmen der Motorrad-Messe in Leipzig hat der ADAC mit der Road Racing Academy ein neues Nachwuchs-Projekt vorgestellt. Damit reagiert der in München ansässige Verkehrsclub auf das Nachwuchs-Problem im deutschen Motorradsport. Interessierte Kinder und Jugendliche sollen dank des neuen Programms leichter mit dem Thema Motorradsport in Verbindung treten können.

An zwölf Stützpunkten werden Schnupperkurse angeboten. Gefahren wird mit Mini- und Pocket-Bikes auf Kartbahnen. Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren können teilnehmen. Jugendliche ab 13 Jahren steigen bei gesonderten Veranstaltungen auf KTM-Motorräder vom Typ RC 390 CUP und RC4R.

Ausgebildete Trainer erklären die Motorräder und sorgen dafür, dass sich die Kinder auf den Bikes vom ersten Moment an wohl fühlen. Bei den Schnupperkursen sind die Trainer permanent bei den Teilnehmern und geben Hilfestellung. Der ADAC und seine Partner stellen die altersgerecht ausgesuchten Mini- und Pocket-Bikes sowie die Schutzkleidung.

"Wir wollen durch den unkomplizierten Einstieg neue Talente für den Motorrad-Straßenrennsport begeistern", kommentiert ADAC-Motorsportchef Thomas Voss. "Die ADAC Road Racing Academy rundet unsere Förderpyramide im Motorrad-Straßensport nach unten ab."

ADAC

Der Weg junger Talente: Vom Pocket-Bike bis zum Northern Talent Cup

Foto: ADAC Motorsport

"Von den Schnupperkursen in der neuen ADAC Road Racing Academy über den etablierten ADAC Mini- und Pocket-Bike Cup bis hin zum neuen Northern Talent Cup bieten wir jungen Talenten ein durchgängiges Konzept mit entsprechenden Aufstiegsmöglichkeiten", so Voss.

Die Schnupperkurse für 6- bis 12-Jährige werden an insgesamt 12 Orten angeboten. Feste Stützpunkte für die ADAC Road Racing Academy gibt es in Fulda vom ADAC Hessen-Thüringen und in Mülsen vom ADAC Sachsen. Mobile Stützpunkte werden bundesweit an zehn weiteren Orten angeboten.

Mit Bildmaterial von ADAC Motorsport.

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