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Fermin Aldeguer und Franco Morbidelli liefern sich in Aragon ein packendes Duell um den fünften Platz - Der Routinier setzt sich durch - Beide schwärmen vom Zweikampf

"Pures Adrenalin": Aldeguer und Morbidelli begeistern mit Duell um P5

Ein packendes Duell zwischen Morbidelli und Aldeguer in Aragon

Foto: Gold Gold

Routinier gegen Rookie: Franco Morbidelli und Fermin Aldeguer lieferten sich beim Grand Prix im MotorLand Aragon ein packendes Duell um den fünften Platz. Die technischen Voraussetzungen waren gleich, denn beide fahren die Ducati GP24.

"Ja, ein lustiger Zweikampf", lacht Aldeguer. "Es war ein gutes Rennen. Im ersten Duell mit Morbidelli, in der zweiten Runde, hat er mich berührt, und ich bin geradeaus gefahren - dabei habe ich viel Zeit verloren."

"Als ich Morbidelli wieder eingeholt hatte, war mein Vorderreifen durch das Graining bereits stark in Mitleidenschaft gezogen, und die Temperatur ist stark angestiegen." Trotzdem griff Aldeguer beherzt an. Es kam zu einigen Überholmanövern - inklusive einer Berührung.

"Gegen Morbidelli ist es in einem Zweikampf nicht einfach. Er hat viel Erfahrung", sagt der 20-Jährige dazu. Aber die engen Situationen und die Berührung haben auch den ehemaligen Vizeweltmeister nicht kalt gelassen.

"Pures Adrenalin ging mir durch den Kopf", gibt Morbidelli zu. "Tja, ob aggressiv oder nicht - keine Ahnung. Es war einfach ein schöner Zweikampf. Fermin hatte am Ende ein starkes Potenzial, und ich bin froh, dass ich mich durchsetzen konnte - aber er war wirklich stark."

"Es hat sich ein bisschen angefühlt wie der Kampf mit Marc [Marquez] in Silverstone. Der Unterschied war das Ende: Gegen Marc konnte ich mich nicht durchsetzen, gegen Fermin dieses Mal schon. Aber er war sehr stark."

Dass sich Morbidelli schließlich durchsetzte, ärgert Aldeguer nicht zu sehr: "Er hat gewonnen, aber als Rookie ist das für mich in Ordnung. Ich habe in diesem Duell viel Erfahrung gesammelt, und vor acht Rennen - also zu Saisonbeginn - hätte ich sofort für Platz sechs unterschrieben."

Erfahrungen, die man nur mit einem MotoGP-Prototypen sammeln kann. Morbidelli trainiert zwar regelmäßig mit Valentino Rossi und den anderen VR46-Akademie-Fahrern auf der Ranch bei Tavullia, aber nicht jede Rennsituation lässt sich simulieren.

"Es gibt eigentlich nichts, was dich wirklich auf einen Zweikampf bei 360 km/h auf diesen Motorrädern vorbereiten kann", findet Morbidelli. "Und das bis zur letzten Runde mit abgefahrenen Reifen. Da gibt es nur sehr wenige Trainingsmöglichkeiten, die da wirklich helfen."

"Natürlich hat das Ranch-Training seine Vorteile, aber was solche Zweikämpfe im MotoGP-Rennen betrifft, weiß ich nicht, ob es da viel bringt. In solchen Momenten reagiert man instinktiv - und das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich."

In der WM-Wertung hat Morbidelli als Vierter 25 Punkte Rückstand auf Francesco Bagnaia auf Platz drei. Aldeguer liegt als Neunter der Gesamtwertung in Führung der Rookie-Wertung.

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