Qualitätsunterschiede der Michelin-Reifen: Kritik von Miguel Oliveira

Nach Valentino Rossi äußert sich auch Miguel Oliveira kritisch gegenüber Michelin - Bei gleichen Reifenmischungen gibt es unterschiedlichen Grip

Qualitätsunterschiede der Michelin-Reifen: Kritik von Miguel Oliveira

Nach den beiden Spielberg-Rennen übt Miguel Oliveira scharfe Kritik an Michelin. Den Grand Prix der Steiermark musste der KTM-Fahrer aufgeben, weil Gummistücke aus seinem Vorderreifen herausbrachen. Michelin reagierte und brachte für den Grand Prix von Österreich einen anderen, symmetrischen harten Vorderreifen.

Dann kam aber der Hinterreifen in die Kritik. Bereits am Samstag nach dem Qualifying meinte Valentino Rossi, dass er mit dem zweiten weichen Hinterreifen überhaupt keinen Grip hatte und deshalb seine Rundenzeit nicht verbessern konnte.

Laut dem Italiener muss man "auch Glück haben", um nur gute Reifen ins Kontingent zugelost zu bekommen. Im Rennen hatte dann Oliveira mit einem "schlechten" Hinterreifen zu kämpfen. Er stürzte zu Beginn der 23. Runde auf Position acht liegend.

"Wir haben an diesem Wochenende wieder unterschiedlichen Grip bei der gleichen Reifenmischung gesehen", sagt der Portugiese. "Ich glaube, es haben sich diesmal noch mehr Fahrer darüber beschwert. Es ist seltsam, denn wir verstehen die Ursachen dafür nicht."

"Im Rennen hatte ich nicht das Gefühl, dass ich den besten Reifen habe. Es ist ein Graubereich, weil es hauptsächlich am Gefühl des Fahrers liegt und nur wenig in den Daten zu sehen ist. Für Michelin ist es deshalb auch schwer zu verstehen."

Deshalb ist diese Situation derzeit nicht einfach zu erklären. "Niemand scheint die Schuld zu haben, aber es passiert, dieses Problem ist vorhanden", hält Oliveira fest. "Hoffentlich tritt das auf einer anderen Strecke weniger auf und wir können normal arbeiten."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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