Quartararo im Regen "verloren", aber seine Sorge: "Wo kann ich überholen?"

Mit Startplatz neun ist Fabio Quartararo nicht zufrieden - Für das Rennen sieht er seine WM-Gegner im Vorteil, weil sie in Motegi leichter überholen können

Quartararo im Regen "verloren", aber seine Sorge: "Wo kann ich überholen?"
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Fabio Quartararo wird den Grand Prix von Japan in Motegi von der dritten Startreihe aus in Angriff nehmen. Der Yamaha-Fahrer qualifizierte sich im Regen für den neunten Startplatz. Sein WM-Konkurrent Aleix Espargaro (Aprilia) steht eine Reihe vor ihm, Francesco Bagnaia (Ducati) eine dahinter.

Ist Quartararo deshalb mit dem Qualifying zufrieden? "Nein, ich bin nicht zufrieden, weil ich es viel besser erwartet hätte", sagt der MotoGP-Weltmeister. "Ich verstehe nicht, wie ich in der ersten Runde meine Zeit fahren konnte und anschließend langsamer war. Es gab keine Steigerung."

Quartararo legte wie die meisten Fahrer keinen Boxenstopp ein und fuhr die 15 Minuten mit einem Reifensatz durch. Johann Zarco (Pramac-Ducati) wechselte. Seiner Meinung nach war das entscheidend, um in die erste Reihe zu rasen.

Quartararo fuhr seine persönliche Bestzeit in seiner ersten fliegenden Runde. Dann kam er nicht mehr an diese Marke heran. Normalerweise werden Fahrer im Regen schneller, denn sie loten aus, wo wie viel Wasser steht und lernen die Gripverhältnisse kennen.

"Auf dieser Strecke sind wir im Nassen etwas verloren", merkt Quartararo an. "Das Gefühl ist gut. Aber wie man die Rundenzeit fahren muss ... es hat eine Sekunde gefehlt. Das ist viel, aber im Vergleich zu früher ist es nicht so schlecht. Aber es ist schwierig zu verstehen."

Fabio Quartararo

Die Überholproblematik der Yamaha bereitet Fabio Quartararo Sorgen

Foto: Motorsport Images

Er stellt sich auch auf ein schwieriges Rennen gegen seine WM-Konkurrenten ein: "Das einzige Problem ist, dass sie mehr Möglichkeiten für Überholmanöver haben. Darüber mache ich mir am meisten Sorgen. Wo kann ich überholen?"

"Alle Bremspunkte sind nach einer Geraden. Das wird im Rennen mein Hauptproblem sein." Gibt es andere Stellen, wo er die Qualitäten der Yamaha ausnutzen könnte? "Momentan nur in Kurve 7. Das ist eigentlich keine Überholstelle."

"Wir versuchen unser Bestes zu geben. Das letzte Rennen war sehr frustrierend. Ich möchte es gut machen und ein großartiges Rennen fahren." Laut Wettervorhersage bleibt der Sonntag trocken. Somit wird das 20-minütige Aufwärmtraining sehr wichtig werden.

"Beide Reifen funktionieren gut - soft und medium. Wir müssen schauen, mit welchem Reifen wir das Warm-up beginnen. Es wird keine einfache Aufgabe. Es wird für alle wichtig, weil wir nicht viel Streckenzeit hatten. Die Reifenwahl wird sehr wichtig werden. Aber ich fühle mich bereit und glaube, dass wir etwas machen können."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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