Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Für Dich empfohlen

Starke Form beim Le-Mans-Vortest: Toyota traut den Gegnern nicht

WEC
24h Le Mans
Starke Form beim Le-Mans-Vortest: Toyota traut den Gegnern nicht

24h Le Mans 2026 Qualifying: So funktioniert die zweiteilige Hyperpole

WEC
24h Le Mans
24h Le Mans 2026 Qualifying: So funktioniert die zweiteilige Hyperpole

McLaren-Teamchef gibt zu: Status als Kundenteam wird 2026 zum Nachteil

Formel 1
Monaco
McLaren-Teamchef gibt zu: Status als Kundenteam wird 2026 zum Nachteil

Fahrernoten Monaco: Max Verstappen ohne Rennergebnis auf dem Podium!

Formel 1
Monaco
Fahrernoten Monaco: Max Verstappen ohne Rennergebnis auf dem Podium!

Red Bull findet Ursache für Verstappen-Ausfall: Motorwechsel bereits geplant

Formel 1
Monaco
Red Bull findet Ursache für Verstappen-Ausfall: Motorwechsel bereits geplant

Grünes Licht für die Concorde-Vereinbarung der MotoGP

MotoGP
Grünes Licht für die Concorde-Vereinbarung der MotoGP

DTM eSports Championship: Moritz Löhner triumphiert auf dem Lausitzring

Allgemeines
DTM eSports Championship: Moritz Löhner triumphiert auf dem Lausitzring

Motor soll schuld sein: So erklärt Lance Stroll seinen Unfall in Monaco

Formel 1
Monaco
Motor soll schuld sein: So erklärt Lance Stroll seinen Unfall in Monaco

Quartararo verrät: Marc Marquez nach Highsider im Motorhome besucht

Trotz Schulterproblemen zeigt sich Quartararo von Marc Marquez' Speed beeindruckt - Davide Tardozzi spricht von einem "Superhelden" - Hat er noch eine WM-Chance?

Quartararo verrät: Marc Marquez nach Highsider im Motorhome besucht

Wie lange Marc Marquez pausieren muss, ist offen

Foto: Getty Getty

MotoGP-Weltmeister Marc Marquez fehlt an diesem Wochenende auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Nach seinem schweren Highsider im Sprint von Le Mans wurde der Ducati-Fahrer gleich zweimal operiert: an seinem verletzten rechten Fuß und an der bereits länger geplanten Operation an der rechten Schulter.

Inzwischen erholt er sich in seinem Haus nahe Madrid. Dass sein Ausfall auch die Konkurrenz beschäftigt, zeigte sich bereits am vergangenen Samstag, als zahlreiche Rivalen mit Genesungswünschen reagierten.

Nun verriet Fabio Quartararo, dass er Marc Marquez in seinem Motorhome besucht hatte: "Bevor ich hingegangen bin, habe ich ihm eine Nachricht geschickt. Und als ich gerade zu meinem Motorhome ging, sah ich seinen Vater."

"Da habe ich gefragt: Ist Marc drin?" Und so stattete Quartararo Marquez einen kurzen Besuch ab, bevor dieser nach Spanien abreiste: "Einfach um ihm meine Unterstützung zu zeigen."

"Denn ich glaube, niemand sieht gerne schwere Stürze und schwere Verletzungen. Ich habe ein gutes Verhältnis zu ihm", betont Quartararo. "Und es hat mich sehr gefreut, ihn zu sehen und ihm meine Unterstützung zu zeigen."

Es stellte sich vor dem Le-Mans-Wochenende heraus, dass eine abgebrochene Schraube in Marc Marquez' rechter Schulter auf einen Nerv drückte. Deshalb konnte er nicht kontrolliert fahren.

In Le Mans gestand er seinem Ducati-Team, dass er nur "mit einem und einem halben Arm" gefahren sei. Manchmal funktionierte es, manchmal nicht. Das machte seine Situation so schwierig und unberechenbar.

Die ursprünglich für nach Barcelona geplante Schulteroperation soll das Problem mit der gebrochenen Schraube lösen. Dass der 33-Jährige trotz der körperlichen Schwierigkeiten dennoch manchmal sehr schnell war, ringt Quartararo Respekt ab.

"Ich glaube, niemand kann sagen, wie schnell er wirklich war", sagt der Franzose über die ersten fünf Rennwochenenden. "Denn nur er selbst hat gespürt, welche Schmerzen er hatte. Man weiß nicht, ob es schlimm war oder nicht."

"Aber der Speed, den er gezeigt hat ... wenn man sich die Rundenzeiten im Q1 in Le Mans ansieht, sieht man, dass sein Fahrstil wirklich aggressiv und sehr schnell war. Ich glaube, an Marcs Speed besteht kein Zweifel."

Davide Tardozzi: "Marc ist ein Superheld"

Dass Marc Marquez trotz der Schulterprobleme immer wieder schnell war, beeindruckt auch Ducati-Teammanager Davide Tardozzi. Der ehemalige Rennfahrer weiß, was das für eine Leistung war.

"Wenn man weiß, was passiert ist, und weiß, was die Ärzte uns gesagt haben, dann glaube ich, dass Marc wieder einmal gezeigt hat, dass er ein Superheld und ein außergewöhnlicher Fahrer ist", sagt Tardozzi gegenüber MotoGP.com.

"Er hat etwas Unglaubliches geleistet, denn in seinem körperlichen Zustand hätte das wohl kaum ein anderer Fahrer geschafft. Die Operation ist gut verlaufen, und wir müssen nun auf den nächsten Schritt mit den Ärzten warten."

Davide Tardozzi

Davide Tardozzi ist erneut von Marquez' Fähigkeiten beeindruckt

Foto: Getty Images Europe

Offen ist, wie lange die Genesung und die Rehabilitation dauern werden und wann Marc Marquez zurückkehren kann. Er hat stets betont, dass er nach Verletzungen nur zurückkehrt, wenn er wieder gesund und fit ist.

Deshalb kann Tardozzi auch nichts zum Comeback sagen: "Das wissen wir nicht. Wir müssen abwarten. Ich glaube, es ist zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich zu sagen, in wie vielen Tagen oder wann auch immer - wir wissen es schlicht noch nicht."

Für Barcelona hat Ducati keinen Ersatz nominiert. Das war laut Reglement auch nicht notwendig. Sollte Marc Marquez auch bei den kommenden Rennen in Mugello (Italien) und Balaton Park (Ungarn) fehlen, müsste Ducati einen Ersatzfahrer aufbieten.

Kann Marc Marquez trotzdem um den WM-Titel kämpfen?

Nach dem Le-Mans-Wochenende betrug sein WM-Rückstand 71 Punkte. "Ich glaube", sagt Marco Bezzecchi, "Marc hat im vergangenen Jahr gezeigt, dass er den WM-Titel mit mehr als 100 Punkten Vorsprung gewonnen hat."

"Er hat den Titel in Japan geholt, also fünf Rennen vor dem Ende. Ich persönlich schreibe Marc niemals ab. Es ist noch sehr früh in der Meisterschaft, also kann alles passieren."

Marco Bezzecchi

Die Konkurrenz will Marc Marquez nicht aus dem WM-Kampf ausschließen

Foto: Getty Images Europe

"Wenn Marc zurückkommt, wird er hungrig auf Siege sein", ist der aktuelle WM-Führende überzeugt. "Ich glaube, er wird definitiv mitkämpfen." Auch Jorge Martin will seinen Landsmann noch nicht endgültig abschreiben.

"Ja, für mich auch", sagt Martin. "Wenn jemand bewiesen hat, dass er vom tiefsten Punkt wieder ganz nach oben kommen kann, dann ist es Marc. Wir können ihn nicht abschreiben, und ich hoffe, er erholt sich schnell und ist bald wieder bei uns."

Realistischer schätzt Bruder Alex Marquez die Situation ein: "Ich glaube, zunächst müssen wir sehen, wann er zurückkommt. Ob er ein, zwei, drei oder vier Rennen verpasst, das weiß ich nicht. Ich glaube, das weiß niemand."

"Erst dann kann man darüber diskutieren, ob er noch Optionen auf den WM-Titel hat oder nicht. Im Moment ist es noch zu früh. Ich glaube, er denkt gerade nicht an die Weltmeisterschaft. Er denkt nur daran, wieder gesund zu werden, und das ist im Moment das Einzige, was zählt."

Vorheriger Artikel Aprilia warnt vor Barcelona: Ducati-Fahrer schöpfen Hoffnung
Nächster Artikel Tech3 hadert mit Saisonstart: "Wir hatten mehr erwartet"

Aktuelle News