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"Radikale Änderung war nötig" - Honda über die 2022er-Version der RC213V

Die MotoGP-Maschine von Honda wurde für 2022 grundlegend überarbeitet: Honda bestätigt, dass ein Fahrer besonders von den Änderungen profitiert

Mit dem Wechsel zur 2022er-Version der Honda RC213V hat HRC den größten Entwicklungsschritt seit der Einführung der 1.000er-Klasse in der MotoGP-Saison 2012 gemacht. Nach zwei durchwachsenen Jahren wagt der größte Motorradhersteller der Welt einen Neuanfang.

Die neue RC213V wurde von Grund auf neu gestaltet. Geblieben ist das Konzept des V4-Motors. Doch das Chassis und die Aerodynamik unterscheiden sich komplett vom Vorgängermodell.

"Es ist eine radikale Änderung. Doch diese war auch nötig", bemerkt Hondas MotoGP-Projektleiter Takeo Yokoyama bei 'MotoGP.com' und erklärt: "In den beiden zurückliegenden Jahren hatten wir Probleme mit der Haftung am Hinterrad. Darauf haben wir uns hauptsächlich konzentriert. Uns gelangen Fortschritte."

Das erfolgsverwöhnte Repsol-Honda-Team riskiert einen Neustart

Bereits in der Saison 2020 hatte Honda mit der RC213V zu kämpfen. Das aggressive Fahrverhalten bereitete den Honda-Piloten Schwierigkeiten. Durch die Verletzung von Marc Marquez und die damit verbundene Zwangspause des Ausnahmekönners wurden die Defizite der Honda gnadenlos offengelegt. Kein Sieg und Platz fünf in der Herstellerwertung waren ein erdrutschartiger Abstieg nach vier WM-Titeln in Serie.

Marc Marquez

Marc Marquez' Verletzung zeigte die Defizite im Lager von Honda auf

Foto: Motorsport Images

Im Vorjahr musste Honda mit dem 2020er-Motor weitermachen, denn auf Grund der Coronavirus-Pandemie wurde die Entwicklung eingefroren. Honda hatte Zeit, um für 2022 einen großen Schritt zu machen. "Wir haben entschieden, bei Null zu beginnen und mit dem Motor zu starten. Wir haben das neue Motorrad um den neuen Motor gebaut", erklärt Yokoyama.

Das 2022er-Bike hat noch viel ungenutztes Potenzial

Bereits Ende 2021 wurde der Prototyp für 2022 getestet. Nach dem Jahreswechsel folgten die Tests in Sepang und Mandalika. "Die fünf Testtage waren nicht ausreichend, um das Motorrad zu entwickeln. Ich würde sagen, dass wir uns mitten in der Entwicklung befinden und noch herausfinden müssen, wie wir das diesjährige Motorrad am besten nutzen können", kommentiert der Honda-Manager.

Bei den bisherigen Rennen zeigte sich, dass Pol Espargaro deutlich stärker ist als im Vorjahr. Teamkollege Marc Marquez fiel die Umstellung zur 2022er-Honda nicht so leicht. "Ich glaube, dass alle Fahrer, Marc, Pol, Alex (Marquez), Taka (Nakagami) und auch Stefan (Bradl) den zusätzlichen Grip am Hinterrad zu schätzen wissen. Aber Pol profitiert vermutlich stärker von dieser Änderung", bemerkt Takeo Yokoyama.

"Bereits bei den Wintertests war er mental und auch körperlich sehr gut vorbereitet. Ab dem ersten Test der Wintertests fuhr er sehr entschlossen. Er wusste genau, was zu tun ist. Zudem verstand er die Arbeitsweise des Teams besser", stellt der HRC-Manager klar.

Mit dem Wechsel zum 2022er-Bike musste Honda aber auch einige Stärken der alten Maschine opfern. "Die Fahrer müssen sich darauf einstellen, wie sie das Motorrad am besten nutzen können. Unsere Fahrer hatten ihre Fahrstile an die Honda angepasst. Jetzt stehen sie vor einem neuen Abenteuer. Uns ist klar, dass für die Umstellung Zeit nötig ist. Wir dürfen sie nicht stören bei der Anpassung", so der Honda-MotoGP-Projektleiter.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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