Raul Fernandez wird 2022 für Tech-3-KTM in der MotoGP an den Start gehen

Das Tech-3-KTM-Team tritt 2022 mit zwei Rookies an - Neben Remy Gardner wird Raul Fernandez fahren - Danilo Petrucci und Iker Lecuona sind raus

Raul Fernandez wird 2022 für Tech-3-KTM in der MotoGP an den Start gehen

Das Tech-3-KTM-Team wird in der MotoGP-Saison 2022 mit zwei Rookies an den Start gehen. Die Verpflichtung von Remy Gardner wurde vor dem Rennen in Barcelona offiziell bestätigt. Laut Informationen der spanischen Edition von 'Motorsport.com' wird auch Raul Fernandez in die Königsklasse aufsteigen.

Der Spanier wechselte für 2021 in die Moto2-Klasse und ist aktuell Teamkollege von Gardner im Ajo-Team. In den ersten acht Rennen hat Fernandez zwei Siege gefeiert und zwei zweite Plätze erobert. Zudem startete der 20-Jährige dreimal von der Poleposition.

Vor dem Assen-Wochenende war der Wechsel noch nicht klar. Tech-3-Teamchef Herve Poncharal kündigte aber an, dass das ein sehr entscheidendes Wochenende für die Zukunft wird. KTM hat es zwar noch nicht offiziell bestätigt, aber hinter den Kulissen ist die Entscheidung bereits gefallen.

Danilo Petrucci und Iker Lecuona haben in der ersten Saisonhälfte nicht überzeugt. Zweimal schaffte es Petrucci in die Top 10. Lecuona eroberte einen neunten Platz. Nach acht Rennen ist Tech 3 auf dem letzten Platz der Teamwertung.

Raul Fernandez

Aktuell kämpfen Fernandez (25) und Gardner (87) um den Moto2-WM-Titel

Foto: Motorsport Images

Beide werden sich wahrscheinlich am Ende des Jahres aus der MotoGP verabschieden müssen, da es kaum freie Plätze gibt. Sollte Valentino Rossi seinen Rücktritt erklären, müsste Petronas-Yamaha seinen Platz ersetzen. Außerdem ist noch bei Aprilia der zweite Platz frei.

Petrucci liebäugelt mit einer Karriere im Cross-Country-Sport und möchte eines Tages auch die Rallye Dakar in Angriff nehmen. Eine weitere Zusammenarbeit mit KTM im Rallye-Sport soll nicht ausgeschlossen sein.

Lecuona hat bereits angekündigt, dass er nicht in die Moto2 zurückkehren wird, falls es für ihn keinen Platz mehr in der Königsklasse gäbe. Wohin sein Weg in Zukunft führen wird, ist derzeit unklar.

Offen ist auch, wer im nächsten Jahr im Ajo-Moto2-Team fahren wird. Zwei Plätze sind zu vergeben. Ein Kandidat könnte Moto3-Rookie Pedro Acosta sein, der als WM-Führender in die Sommerpause gehen wird.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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