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Rivola macht Kampfansage für 2026: "Aprilia kann mehr liefern"

Aprilia startet mit viel Selbstvertrauen in die MotoGP-Saison 2026 - Massimo Rivola spricht über gestiegene Erwartungen warnt zugleich vor starker Konkurrenz

Rivola macht Kampfansage für 2026: "Aprilia kann mehr liefern"

Marco Bezzecchi soll Aprilia auch 2026 Podien und Siege bescheren

Foto: Icon Icon

Aprilia-CEO Massimo Rivola blickt nach einer starken Saison 2025 nach vorne und formuliert klare Erwartungen für die MotoGP 2026. Zwar sei das vergangene Jahr gut gewesen, doch für ihn zähle vor allem der Blick in die Zukunft.

"Es war eine gute Saison, aber ihr kennt mich, ich schaue lieber nach vorne als zurück", erklärt der Italiener. Die erzielten Resultate würden zusätzliche Verantwortung mit sich bringen. Gleichzeitig ist er überzeugt, dass die aktuelle Struktur des Unternehmens mehr zulässt: "So wie die Firma jetzt aufgebaut ist, kann sie mehr liefern."

2025 erlebte Aprilia seine bisher erfolgreichste MotoGP-Saison: Das Werksteam erzielte trotz längerer Abwesenheit von Jorge Martin drei Grand-Prix-Siege sowie sechs weitere Podien und drei Sprintsiege, alle erzielt durch Marco Bezzecchi. In der Fahrerwertung belegte er Rang drei. Aprilia wurde zweitbester Hersteller.

Geduld mit Martin, Podestkampf mit Bezzecchi

Mit Blick auf das Fahreraufgebot betont Rivola, dass Aprilia trotz verschiedener Ausgangslagen beider Piloten für 2026 kampfbereit sei. Man habe "zwei Fahrer mit unterschiedlichen Geschichten", aber das Ziel sei klar: Man wolle angreifen.

Besonders ausführlich spricht Rivola über Martin. Man müsse Geduld haben, sowohl das Team als auch der Fahrer selbst. "Wir kennen seinen Charakter, sein Talent, seine Geschwindigkeit, er muss nur körperlich zu 100 Prozent fit sein, dann wird sicher mit ihm zu rechnen sein", glaubt der Aprilia-Rennchef.

Zu Beginn brauche es vor allem Ruhe und Zeit, um sich vollständig körperlich zu erholen und anschließend Vertrauen aufzubauen. Das hat sich Bezzecchi bereits im vergangenen Jahr erarbeiten können. Mittlerweile fühle sich so an, als sei er "seit zehn Jahren im Team, nicht erst seit einem", schwärmt Rivola.

"Er hat seine Schnelligkeit unter Beweis gestellt, und wir erwarten, dass er die Saison dort beginnt, wo er sie beendet hat, nämlich im Kampf um Podiumsplätze."

Außer Ducati: Wer 2026 noch gefährlich wird

Der starke Saisonabschluss 2025 sorge automatisch für höhere Erwartungen. Wenn man so abschließe, entstehe Druck, erklärt Rivola. Gleichzeitig dürfe man nicht vergessen, dass die Marc Marquez die letzten Saisonrennen verletzt gefehlt hat.

"Das macht den Unterschied", so Rivola. "Wir müssen auf jeden Fall sehr bescheiden bleiben und so weiterarbeiten wie bisher. Natürlich gibt es Erwartungen an Marco, Erwartungen an das Motorrad, und mit Jorge müssen wir anfangen, eine gemeinsame Basis aufzubauen, denn bisher haben wir das noch nicht getan."

Grundsätzlich sei die Situation jedes Jahr ähnlich: Man wolle endlich starten und sehen, wo man tatsächlich stehe. Denn mit Blick auf die Konkurrenz erwartet Rivola eine intensive Saison. Ducati habe man im Auge, doch auch andere Hersteller würden stärker.

Dabei hebt Rivola unter anderem KTM hervor: "Wir haben Pedro [Acosta] gesehen, und ich glaube, Maverick [Vinales] wird auch sehr schnell sein." Zudem verweist er auf Honda: Der Hersteller habe dank einer spürbaren Steigerung einen Teil seiner Konzessionen verloren und werde daher sicher "Teil des Spiels" sein.

Sein Fazit für 2026 fällt entsprechend aus: Rivola erwartet starke Herausforderer und viele gute Rennen. "Es wird eine richtig schöne Challenge und spannendes Racing geben."

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