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Ruben Xaus bestätigt: "Enea Bastianini zu 99 Prozent 2021 bei Avintia"

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Ruben Xaus bestätigt: "Enea Bastianini zu 99 Prozent 2021 bei Avintia"
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In der MotoGP-Saison 2021 wird Enea Bastianini im Avintia-Team für Ducati fahren - Ob es auch einen Platz für Luca Marini geben wird, ist derzeit noch offen

Ducati setzt für die Zukunft auf junge Fahrer. Im Werksteam ist für 2021 bereits Jack Miller bestätigt. Bei Pramac wird im nächsten Jahr Jorge Martin fahren, obwohl die offizielle Bestätigung noch aussteht. Außerdem werden 2021 auch Francesco Bagnaia und Johann Zarco mit aktuellen Werksmotorrädern fahren.

Es ist aber noch offen, in welchen Teams Bagnaia und Zarco platziert werden. Einer der beiden wird den Platz im Werksteam erhalten, der andere wird bei Pramac unterkommen. Ducati will bis zum Rennen in Barcelona, also bis Ende September, eine Entscheidung treffen.

Da Zarco Avintia verlassen wird, gilt es nun dort einen Platz zu besetzen. Das wird voraussichtlich Enea Bastianini sein, der sich in den vergangenen Wochen in der Moto2 mit Siegen in Jerez und Brünn in Szene gesetzt hat.

"Es stimmt, dass wir uns in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Eneas Manager befinden", bestätigt Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti bei 'MotoGP.com'. "Wir brauchen noch etwas Zeit, bis wir etwas offiziell verkünden können, aber das ist der Plan."

Ruben Xaus bestätigt Bastianini

Deutlich konkreter wird Avintia-Teammanager Ruben Xaus. "Ich bin mir zu 99 Prozent sicher, dass Bastianini im nächsten Jahr bei uns sein wird", sagt der Ex-Rennfahrer bei 'MotoGP.com'. "Es ist klar, dass wir unser Team upgraden wollen."

"Die Dingen entwickeln sich sehr schnell. Ich dachte, dass es zwei Jahre benötigen wird, aber plötzlich läuft alles schneller und in einem Jahr werden wir den nächsten Schritt machen." Denn die Zusammenarbeit zwischen dem spanischen Team und Ducati wird immer enger.

Ruben Xaus, Paolo Ciabatti

Avintia-Teammanager Ruben Xaus (li.) und Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti (re.)

Foto: Motorsport Images

Das zeigt sich im sportlichen Aufschwung. In Brünn eroberte Zarco die Pole-Position und stand als Dritter auf dem Podest. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren ist Avintia nicht mehr komplett chancenlos im hinteren Mittelfeld.

"Es ist klar, dass Johann im nächsten Jahr nicht mehr bei uns sein wird", sagt Xaus über die Zukunft. "Ich freue mich für ihn, weil er sich ein Werksmotorrad von Ducati verdient. Wir haben dann Platz für die junge Generation. Ich bin mir sicher, dass ein junger Italiener zu uns kommen wird."

Und das wird Bastianini sein. Der 22-Jährige nimmt sich kein Blatt vor den Mund und bestätigt gegenüber 'MotoGP.com' offen: "Ja, ich habe für Ducati unterschrieben. Momentan weiß ich nicht welches Team es werden wird, aber nächste Woche oder so werden wir das bestätigen können."

"Für mich ist es sehr wichtig, dass ich im nächsten Jahr bei Ducati sein werde. Es ist eine gute Familie und ein italienisches Motorrad. Ich glaube, dass ich in der MotoGP schnell sein werde", so Bastianini, der in der Moto2 WM-Zweiter ist und 17 Punkte Rückstand auf Luca Marini hat.

Auch eine Chance für Luca Marini?

Marini wird ebenfalls mit einem Wechsel in die Königsklasse in Zusammenhang gebracht. Tito Rabat hat mit Avintia direkt und nicht mit Ducati einen Vertrag für die Saison 2021. Laut Gerüchten könnte er zurücktreten und eine Rolle als Coach im Team einnehmen.

Dass es bei Avintia rasch Veränderungen geben kann, musste im vergangenen Herbst Karel Abraham erfahren. Um Platz für Zarco zu schaffen, musste der Tscheche seine Box trotz gültigem Vertrag für 2020 räumen.

Luca Marini

Luca Marini führt nach sieben Rennen die Moto2-Weltmeisterschaft an

Foto: Motorsport Images

Sollte Rabat zurücktreten, dann würde es theoretisch ein Motorrad für Marini geben. "Man muss Interesse an Luca haben, weil er es toll macht", lobt Ciabatti den Halbbruder von Valentino Rossi. "Leider haben wir keine unlimitierte Anzahl an Plätzen.

"Der zweite Platz bei Pramac ist bereits besetzt und werden wir bald kommunizieren", spricht er Martin an. Und was ist mit Marini? "Momentan sehe ich keine reelle Chance, dass Luca im nächsten Jahr eine Ducati fährt", meint Ciabatti.

"Man weiß aber nie. Wir brauchen noch etwas Zeit und müssen sehen, wie sich die Situation entwickelt. Luca ist meiner Meinung nach bereit für die MotoGP, wenn sich die richtige Chance ergibt." Avintia wird auch in der nächsten Saison mit einer älteren Spezifikation fahren. Nur das Werksteam und Pramac haben das neueste Material zur Verfügung.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Fahrer Enea Bastianini
Teams Reale Avintia Racing
Urheber Gerald Dirnbeck