Schallmauer geknackt: MotoGP erreicht über 300 km/h auf dem Sachsenring

Der Sachsenring war der einzige Kurs im Kalender der MotoGP, auf dem die Piloten unter 300 km/h blieben, doch das änderte sich beim diesjährigen Grand Prix

Schallmauer geknackt: MotoGP erreicht über 300 km/h auf dem Sachsenring

Der Sachsenring unterscheidet sich deutlich von den restlichen Kursen im MotoGP-Kalender. Der nur 3,7 Kilometer lange Kurs in Hohenstein-Ernstthal ist die kürzeste und langsamste Strecke im gesamten Kalender. Bisher war der Sachsenring der einzige Kurs, auf dem die MotoGP-Bikes die 300-km/h-Marke nicht erreichen konnten. Doch das änderte sich beim diesjährigen Grand Prix.

Im dritten Freien Training am Samstagvormittag durchbrachen die Ducati-Piloten Johann Zarco, Jack Miller und Jorge Martin die 300-km/h-Marke und wurden mit 301,6 km/h "geblitzt". Ducati-Markenkollege Francesco Bagnaia kam ebenfalls über 300 km/h und wurde mit 300,8 km/h gemessen. KTM-Pilot Brad Binder erreichte exakt 300,0 km/h.

Im Rennen erreichten Francesco Bagnaia und Jorge Martin mit ihren Ducatis 300,0 km/h. Alle anderen Fahrer verpassten die 300-/km/h-Marke. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren erreichte die MotoGP auf dem Sachsenring gerade einmal 284,4 km/h (Casey Stoner, Honda). Beim ersten WM-Lauf der MotoGP-Viertakter in der Saison 2002 betrug der Topspeed 278,9 km/h (Max Biaggi, Yamaha).

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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