Schmerzen zu stark: Pol Espargaro startet nicht beim Finale in Valencia

Pol Espargaro wird auf das MotoGP-Saisonfinale in Valencia verzichten - Zum ersten Mal seit 1992 hat das Honda-Werksteam keinen Fahrer bei einem Rennen am Start

Schmerzen zu stark: Pol Espargaro startet nicht beim Finale in Valencia

Pol Espargaro wird nicht beim MotoGP-Saisonfinale in Valencia am Start stehen. Sonntagmorgen haben sich der Spanier und das Honda-Team dazu entschieden, doch auf das Rennen zu verzichten. Espargaro war Samstagvormittag im dritten Freien Training gestürzt.

Er hatte in der schnellen Kurve 13 einen Highsider. Nach ersten Checks im Medical Center wurde er nach Valencia in ein Krankenhaus gebracht. Bei gründlichen Untersuchungen wurden keine Knochenbrüche oder Verletzungen festgestellt.

Espargaro hat sich Prellungen des Brustkorbs und Unterleibs zugezogen - vor allem auf der rechten Körperseite. Samstagabend berichtete der 30-Jährige, dass seine Rippen beim Atmen stark schmerzen. Er musste auch Schmerzmittel nehmen.

Man wollte aber die Nacht abwarten und dann eine Entscheidung treffen. Ob Espargaro kommende Woche am Donnerstag und Freitag beim offiziellen Wintertest in Jerez fahren wird können, ist zu diesem Zeitpunkt noch offen. Man hofft, dass es klappt.

 

Das Honda-Werksteam hat somit keinen Fahrer beim finalen Rennen in der Startaufstellung. Marc Marquez musste nach Portimao auch Valencia wegen einer Sehstörung auslassen. Stefan Bradl wurde nicht nominiert, da er bereits Anfang kommender Woche in Jerez testen wird.

Zum ersten Mal seit Assen 1992 ist das Honda-Werksteam mit keinem Fahrer bei einem Rennen dabei. Damals zog sich Mick Doohan bei einem Sturz einen komplizierten Bruch des rechten Beins zu. Wayne Gardner hatte ebenfalls einen Sturz und musste wegen einer Gehirnerschütterung passen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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