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"Schwierig zu fahren": Quartararo und Rossi in Problemen, Vinales happy

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"Schwierig zu fahren": Quartararo und Rossi in Problemen, Vinales happy
Autor:
Co-Autor: Lewis Duncan
17.07.2020, 16:57

Für Fabio Quartararo ist die 2020er-Yamaha schwieriger zu fahren als das alte Modell - Auch Valentino Rossi hat in der Hitze Probleme - Nur Maverick Vinales ist happy

Yamaha hat viel Arbeit in die 2020er-M1 investiert, um wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren. Die Anzeichen bei den Wintertestfahrten waren positiv. Nun müssen sich Maverick Vinales, Fabio Quartararo und Valentino Rossi in Jerez mit der Konkurrenz messen. Das Fazit nach dem Freitagstraining ist gemischt.

Am kühleren Vormittag belegte Vinales den zweiten Platz und war nur um 0,024 Sekunden langsamer als Marc Marquez. Rossi fehlten acht Zehntelsekunden, was Rang 13 bedeutete. Fabio Quartararo durfte wegen einer Strafe erst nach 20 Minuten beginnen. Er wurde 17.

Am deutlich heißeren Nachmittag änderte sich das Bild. Petronas-Yamaha belegte mit Franco Morbidelli und Quartararo die ersten beiden Plätze. Vinales wurde Siebter und Rossi landete mit einer Sekunde Rückstand nur auf Platz 20.

Nach dem Training erhob Quartararo seine Stimme: "Für mich ist die Yamaha in diesem Jahr viel schwieriger zu fahren als im Vorjahr. Ich denke, jeder muss umdenken, dass die Yamaha ein einfaches Motorrad ist."

"Ich kann ehrlich gesagt nicht die Stärken und Schwächen des Motorrads benennen. Wir wissen, dass unsere Schwäche der Topspeed ist. Daran arbeiten wir. Die positiven Aspekte werden wir nach ein paar Rennen sehen. Ich sehe aber Potenzial mit diesem Motorrad."

Rossi: Probleme in der Hitze

Routinier Rossi findet dagegen nicht, dass die M1 deutlich schwieriger zu fahren ist als im Vorjahr: "Ich weiß es nicht. Ich fühle keinen großen Unterschied. Das 2020er-Motorrad ist noch sehr jung. Vielleicht brauchen wir noch mehr Kilometer, um das Set-up zu optimieren."

Valentino Rossi

Am heißen Nachmittag hat Valentino Rossi große Probleme

Foto: Motorsport Images

"Mein Problem ist sehr ähnlich wie im vergangenen Jahr. Heute war ein schwieriger Tag für mich. Ich war nie schnell. Am Vormittag war es etwas besser, aber am Nachmittag hatten wir große Probleme. Es scheint, dass wir mit den hohen Temperaturen und dem Grip am Hinterreifen Mühe haben."

Deshalb gibt Rossi nach dem Freitagstraining unumwunden zu: "Ich fühle mich auf dem Motorrad nicht sehr wohl und kann auch nicht schnell in Kurven einbiegen. Ein schwieriger Tag." Vor allem der Nachmittag bereitet Sorgen, denn es wird auch ein heißer Rennsonntag erwartet.

Vinales sprüht vor Eurphorie

Im Gegensatz zu Quartararo und Rossi äußert sich Vinales deutlich positiver und optimistischer: "Ich fühlte mich heute gut, vor allem am Vormittag. Der Grip war sehr hoch und ich konnte problemlos sehr gute Rundenzeiten fahren."

"Am Nachmittag haben wir viel probiert. In erster Linie haben wir an der Elektronik gearbeitet, um unsere Performance in der Hitze zu verbessern. Ich fühlte mich recht gut und habe mich mit jeder Runde verbessert. Auch mit gebrauchtem Reifen konnte ich eine sehr gute Zeit fahren."

Maverick Vinales

Maverick Vinales will am Sonntag um den Sieg kämpfen

Foto: Motorsport Images

Vinales bezeichnet die Yamaha über eine schnelle Runde als "fantastisch", aber auch über die Renndistanz sieht er keine Probleme beim Reifenverschleiß. Die Kombinationen hard/soft und soft/soft funktionieren für ihn.

"Wir arbeiten sehr gut mit dem Reifen, betont der Spanier. "Mit dem zweiten Training bin ich sehr zufrieden, denn es war heiß und windig. In den letzten Runden fühlte ich mich mit vollem Tank sehr gut." Vinales ist also deutlich optimistischer als Rossi und Quartararo.

Topspeed: Yamaha das langsamste Motorrad

Ein Problem teilen alle Yamaha-Fahrer. Auf der Geraden fehlt immer noch Tempo. Obwohl die Gerade in Jerez nicht sehr lang ist, fehlten zwischen zehn und zwölf km/h. Auch Suzuki war um einige km/h schneller. Die Yamaha ist das langsamste Motorrad auf der Geraden.

"Yamaha hat einen kleinen Fortschritt gemacht, aber die anderen Marken auch", sagt Quartararo. "Dass uns hier zwölf km/h fehlen, bereitet mir Angst, denn in Barcelona wären das dann 20. Darüber müssen wir uns wirklich Sorgen machen."

"Aber wir müssen über unser Motorrad, unser Potenzial nachdenken und nicht auf die anderen schauen. Wir wissen, dass wir diese Schwächen haben, aber es gibt auch viel Positives. Wir müssen mit dem arbeiten was wir haben und fokussiert sein."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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