Scott Redding: Dank Erfahrung dem Lowes-Schicksal entkommen?

Scott Redding verrät, warum er nicht schon früher zu Werksteam Aprilia gewechselt hat und wie er ein ähnliches Schicksal, wie jenes von Sam Lowes, abwenden will

Scott Redding: Dank Erfahrung dem Lowes-Schicksal entkommen?
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Michael Bartholemy, Estrella Galicia 0,0 Marc VDS Team Principal, Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini, mit Freundin
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini

Scott Redding präsentierte sich am vergangenen MotoGP-Rennwochenende in Argentinien teilweise von einer sehr starken Seite. Der Brite konnte nach dem 20. Platz in Katar mit Platz zwölf schließlich seine ersten WM-Punkte 2018 einfahren. Gleichzeitig waren dies auch die ersten Punkte für sein neues Team Aprilia, denn Aleix Espargaro blieb bislang glücklos. Mit neu gewonnenem Selbstvertrauen ist Redding vor dem Austin-Wochenende sicher, dass ihm ein Schicksal, wie jenes seines Landsmannes und Vorgängers Sam Lowes, erspart bleiben werde.

Im Gegensatz zu Lowes kam Redding nicht als Rookie zu der Werksmannschaft. Der erfahrenere Brite hat für ein Jahr bei dem Werksteam unterschrieben, während Lowes eigentlich einen Zweijahresvertrag besaß (dieser wurde vorzeitig Ende 2017 aufgelöst). Redding kann bereits auf vier Jahre MotoGP-Erfahrung verweisen, zweimal schaffte er es bislang auf das Podium. Nach zwei Jahren auf einer Honda und zwei Jahren auf einer Ducati wagte der Brite nun den Schritt ins Werksteam.

Ein früheres Angebot habe er abgelehnt, verrät Redding gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Für Lowes sei das Angebot von Aprilia eine "große Sache" gewesen, aber zu früh gekommen. "Es war schwierig, daraus etwas zu machen ohne die MotoGP-Erfahrung", kann er das Scheitern des Briten nachvollziehen. "Aprilia hat angeboten, mich schon vor zwei, drei Jahren unter Vertrag zu nehmen, aber ich fühlte mich nicht bereit. Ich wollte nicht, dass mir so etwas passiert wie Sam."

Aprilia ist Reddings letzte Hoffnung

Jetzt gestalte sich die Situation allerdings anders. "Wenn ich mein Bestes gebe, sie aber nicht glücklich damit sind und mich rausschmeißen, dann ist das eben so. Dagegen kann ich nichts machen", so Redding. "Ich glaube aber, dass sie an mich glauben." Das war bei seinem Vorgänger Lowes nicht der Fall. Der Brite möchte sich nun beweisen. Sein zwölfter WM-Platz 2014 auf der Gresini-Honda ist immer noch sein bestes Gesamtergebnis in der MotoGP, das muss er in dieser Saison übertreffen.

Denn: Aprilia ist seine letzte Hoffnung. "Ja, das stimmt. Ich hatte nicht wirklich andere Angebote, daher musste ich akzeptieren." Insgesamt ist diese Saison bereits seine zehnte in der Weltmeisterschaft: "Und ich bin erst 25! Aber wenn deine Zeit vorüber ist, dann ist das eben so." Aprilia soll nun aber nicht einfach nur eine Überbrückung sein.

Der 25-Jährige kam mit der klaren Vorstellung ins Team, mit der Werksmannschaft an die Spitze zu fahren. "Es ging darum, dieses Gefühl wieder zurückzubekommen, dass man Rennen fährt mit einem Team, das sich verbessern und gewinnen will." Er fühle sich nun in dem MotoGP-Werksteam sehr wohl, versichert er. Vor allem die Wertschätzung seines Feedbacks sei ein "großer Schritt" für ihn gewesen.

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