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Shakedown-Test in Sepang: KTM vorn, Jorge Lorenzo wartet weiter ab

Dani Pedrosa holt sich auch am zweiten Tag des Shakedown-Tests die Bestzeit - Honda-Neuzugang Alex Marquez sorgt durch einen Sturz für eine Unterbrechung

Shakedown-Test in Sepang: KTM vorn, Jorge Lorenzo wartet weiter ab

Auch am zweiten Tag des Shakedown-Tests in Sepang behauptete sich KTM-Edeltester Dani Pedrosa an der Spitze der Wertung. Mit einer 1:59.841er-Runde unterbot Pedrosa seine Bestzeit vom Sonntag ziemlich deutlich. Beim Auftakt fuhr der Spanier mit einer 2:00.625er-Runde an die Spitze. Er war jedoch nicht der einzige Fahrer, der am Montag unter der Zwei-Minuten-Marke blieb.

Neben den Testpiloten dürfen auch die Rookies und die Fahrer der durch die Concession-Punkte bevorzugten Hersteller (KTM und Aprilia) am Shakedown-Test teilnehmen. KTM-Pilot Pol Espargaro war Schnellster unter den Stammfahrern. Der Spanier landete gut eine Zehntelsekunde hinter Pedrosa auf Position zwei.

Miguel Oliveira, Brad Binder und Iker Lecuona bescherten KTM zusätzliche Daten. Mit fünf Fahrern ist KTM der Hersteller, der die meisten Fahrer aufbietet. Für die beiden Rookies ist der Test eine gute Gelegenheit, weitere Erfahrungen mit der RC16 zu sammeln.

 

Auch Honda-Pilot Alex Marquez war dankbar über die zusätzlichen Runden und reihte sich mit seiner RC213V hinter den beiden führenden KTMs auf der dritten Position ein. Der Moto2-Champion stürzte am Montag und sorgte für eine Unterbrechung. Beim Abflug in Kurve 5 zog sich Marquez keine Verletzungen zu. Mit mehr als 50 Runden zählte Marquez zu den fleißigsten Fahrern des Tages.

Neben dem HRC-Neuzugang drehte auch Testpilot Stefan Bradl weitere Runden mit der MotoGP-Honda und sammelte wichtige Erfahrungswerte für die Weltmeister von 2019. Bradl nahm seine Arbeit ernst und kam auf 57 Umläufe.

Yamaha setzte auch am Montag noch nicht auf die Dienste von Rückkehrer Jorge Lorenzo. Der Spanier wird voraussichtlich am Dienstag sein Debüt als Testfahrer geben. Am Montag drehte Katsuyuki Nakasuga einige Runden mit der Yamaha M1, lag aber mehr als drei Sekunden zurück.

Ducati war mit Testpilot Michele Pirro vertreten, Suzuki setzte auf Sylvain Guintoli und Aprilia schickte Bradley Smith und Lorenzo Savadori auf die Piste.

Die Rundenzeiten aus Sepang (Montag):

1. Dani Pedrosa (KTM) - 1:59.841 Minuten

2. Pol Espargaro (KTM) - 1:59.972

3. Alex Marquez (Honda) - 2:00.270

4. Miguel Oliveira (Tech-3-KTM) - 2:00.695

5. Michele Pirro (Ducati) - 2:00.695

6. Stefan Bradl (Honda) - 2:00.749

7. Brad Binder (KTM) - 2:00.899

8. Sylvain Guintoli (Suzuki) - 2:01.125

9. Bradley Smith (Aprilia) - 2:01.240

10. Iker Lecuona (Tech-3-KTM) - 2:01.946

11. Katsuyuki Nakasuga (Yamaha) - 2:02.713

12. Lorenzo Savadori (Aprilia) - 2:03.306

Mit Bildmaterial von LAT.

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