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So schnell war Honda in Sepang noch nie: Zurück im MotoGP-Spitzenfeld?

Als erster Honda-Fahrer fährt Joan Mir in Sepang 1:56 Minuten - Die Fahrer sprechen von der besten RC213V - Fortschritte in allen Bereichen - Wie stark ist Honda 2026?

So schnell war Honda in Sepang noch nie: Comeback an die Spitze geschafft?

Joan Mir fuhr am Dienstag die schnellste Honda-Runde in Sepang

Foto: Gold Gold

Nach den Shakedown-Tagen sagte Testfahrer Aleix Espargaro, dass die aktuelle Honda RC213V das beste MotoGP-Motorrad ist, das er jemals gefahren ist. Auch die Stammfahrer teilten diese Einschätzung. "Es ist das beste Paket, das ich seit meinem Wechsel zu Honda gefahren bin", lobt Joan Mir.

Am zweiten Tag des offiziellen Tests in Sepang fuhr der ehemalige Suzuki-Weltmeister mit 1:56.874 Minuten die Bestzeit. Es war die schnellste Honda-Rundenzeit jemals auf dieser Strecke. Erstmals seit Mandalika 2022 beendete eine Honda einen Testtag an der Spitze der Zeitenliste.

Im vergangenen Herbst fuhr Mir im Qualifying 1:57.440 Minuten. Diese Marke konnte er deutlich unterbieten, wobei er am Mittwoch seinen Qualifying-Versuch am frühen Vormittag fuhr, als es noch nicht so heiß war.

Dennoch zeigt sich das Honda-Team von den Fortschritten überzeugt. "Ich muss unseren Kollegen bei HRC Japan und allen Leuten bei HRC gratulieren", sagt Technikdirektor Romano Albesiano. "Alle haben sehr geschlossen und in die richtige Richtung gearbeitet."

"Sie haben das verbessert, was Ende letzten Jahres bereits eine gute Basis war. Ich denke, wir arbeiten in die richtige Richtung. Aber wir müssen dranbleiben, denn in diesem Sport kann der heutige Tag großartig sein und der morgige komplett anders."

Die Honda-Ingenieure haben Details am gesamten Paket verbessert. Albesiano nennt deshalb nicht eine Komponente: "Es ist immer eine Kombination aus vielen kleinen Verbesserungen, etwa am Motor und an der Elektronik. Natürlich wurde auch das Chassis verbessert."

Romano Albesiano

Romano Albesiano spricht von Fortschritten in allen Bereichen

Foto: Gold & Goose Photography/Getty Images

"Das Motorrad ist insgesamt leichter, schmaler - alles wurde verfeinert. Es ist die Summe aus vielen kleinen, aber konsequenten Verbesserungen. Natürlich glaube ich nicht, dass wir die Saison als Titelfavorit starten werden, aber wir können mitkämpfen und hoffentlich auch um den Sieg."

Die Fahrer betonen, dass sie sich mit der weiterentwickelten Honda wohlfühlen und ans Limit gehen können, wie Mirs Qualifying-Simulation gezeigt hat. "Mein Vertrauen ins Bike wird immer besser", strahlt der Spanier.

"Das spürt man, sobald man einen neuen Reifen aufzieht. Dann kommt gleich eine gute Rundenzeit dabei heraus. Meine aktuelle Basis ist gut, die Rundenzeiten zeigen das. Natürlich gibt es noch ein bisschen Spielraum, um an Details zu feilen und uns leicht zu verbessern."

"Mit gebrauchten Reifen müssen wir noch etwas arbeiten, da gibt es noch ein paar Punkte, aber auch Potenzial. Wir werden versuchen, den Tag morgen bestmöglich zu beenden, alles auszuprobieren, aber selbst wenn der Test heute vorbei wäre, wäre das kein Drama."

Motor stark, aber Grip noch nicht ideal

Die Basis ist gut, aber es gibt noch Baustellen. Mir nennt eine: "Der Grip ist immer noch ein Problem. Wir haben mehr Wheelspin, als uns lieb ist. Morgen werden wir daran arbeiten, versuchen zu verstehen, was wir in dem Bereich verbessern müssen."

Auch beim Motor gelang Honda ein kleiner Fortschritt. Das Motorrad ist nun bei den besten Topspeed-Werten dabei. "Ja, ja, sie haben wirklich sehr gute Arbeit geleistet", lobt Luca Marini. "Schon im vergangenen Jahr war die letzte Spezifikation ein riesiger Fortschritt."

"Und jetzt gibt es nochmal eine kleine Verbesserung. Sie haben im Winter wirklich gut gearbeitet, und damit können wir zufrieden sein. Aber natürlich ist es nie genug, Motorleistung kann man nie genug haben."

Luca Marini

Luca Marini ist voll des Lobes über die Arbeit der Ingenieure

Foto: Getty Images AsiaPac

"Die Japaner haben im Winter fantastisch gearbeitet und uns einige gute Dinge gebracht. Das Bike hat sich ein bisschen verbessert: beim Topspeed, beim Bremsen und beim Einlenken. Aber wir können in diesen Bereichen noch weiterarbeiten, um für das erste Rennen wirklich bereit zu sein."

Der Motor wird vor dem ersten Rennen homologiert werden. Offen ist noch, welches Aerodynamik-Paket für den Saisonstart homologiert werden wird. Nach dem Testende am Donnerstag wird entschieden, womit man den nächsten Test in Buriram beginnen wird.

Wo steht Honda im Vergleich zur Konkurrenz?

Die entscheidende Frage lautet, wie groß Hondas Fortschritte sind und wo man im direkten Vergleich zur Konkurrenz steht. Laut Mir kann man das bisher noch nicht abschätzen: "Noch nicht, aber soweit ich das sehen kann, haben wir einen guten Schritt nach vorne gemacht."

"Ich denke allerdings auch, dass Ducati ebenfalls Fortschritte gemacht hat. Wenn sie wollen, sind sie schnell, das ist im Moment einfach die Realität. Morgen werden wir sicher ein klareres Bild haben, aber wahrscheinlich eher in Buriram als morgen."

Noch nicht auf dem Niveau der beiden Werksfahrer bewegte sich bisher Johann Zarco. Am ersten Testtag hatte er in der LCR-Box nur ein Motorrad, weil sich einige Transportboxen auf dem Weg nach Kuala Lumpur verspätet hatten.

Johann Zarco

Johann Zarco fühlt sich auf seinem Paket noch nicht ganz so wohl

Foto: Icon Sportswire

Zarco absolvierte deshalb am Dienstag einige Funktionstests für die Ingenieure. Erst am Mittwoch begann er sein Testprogramm. Der Routinier nennt auch offen die Gründe, warum er noch nicht das Maximum aus dem weiterentwickelten Motorrad herausholen kann.

"Im Moment habe ich für mich noch nicht die richtige Balance auf dem Bike gefunden", erläutert Zarco. "Das Motorrad hat eine sehr hohe Performance. Es hat sich deutlich verbessert, und ich kann auch schnell sein."

"Wenn ich ihnen folge, sehe ich, dass sie sich sehr wohlfühlen und über alle Runs hinweg sehr konkurrenzfähig sind. Solange ich das Gefühl, das ich brauche, noch nicht habe, kann ich nicht so positiv sein wie sie." Wo fehlt Zarco noch das Vertrauen? "Es liegt eher am Bremsen."

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