"Solche Fehler sind nicht akzeptabel" - Warum Bagnaia nur Sechster wurde

Ducati-Werkspilot Francesco Bagnaia fährt im Doha-Grand-Prix einen neuen Rundenrekord, kommt nach einem Fahrfehler aber nur als Sechster ins Ziel

"Solche Fehler sind nicht akzeptabel" - Warum Bagnaia nur Sechster wurde

Keiner der beiden hoch gehandelten Ducati-Werkspiloten schaffte es beim zweiten MotoGP-Rennen in Katar auf das Podium. Jack Miller wurde nach einem hitzigen Gefecht mit Weltmeister Joan Mir erneut nur Neunter (mehr Infos). Francesco Bagnaia beendete den Doha-Grand-Prix auf Position sechs. Für Bagnaia war deutlich mehr drin, aber ein Verbremser in der ersten Kurve warf den Italiener zurück.

Doch bereits beim Start lief es für Bagnaia nicht nach Plan. "Ich hatte zu kämpfen, weil ich von Startplatz sechs ins Rennen ging und meine Startvorrichtung nicht gut funktionierte. Ich konnte sie nicht aktivieren. Deshalb startete ich schlecht", berichtet der Ducati-Pilot, der die erste Runde nur auf Position elf beendete.

Danach aber konnte Bagnaia Boden gutmachen. "Mein Renntempo war richtig gut. Ich konnte ein sehr gutes Renntempo halten und viele Positionen gutmachen. Durch das große Selbstvertrauen machte ich einen Fehler in Kurve 1. Ich muss daraus meine Lehren ziehen."

Francesco Bagnaia hatte gute Karten, doch dann ....

Bagnaia war bereits auf Position drei angekommen, als er zu Beginn der 17. Runde zu spät bremste und deshalb die Linie nicht halten konnte. "In einem Werksteam sind solche Fehler nicht akzeptabel. Ohne diesen Fehler hätte ich um eine Spitzenposition kämpfen können", ärgert sich Bagnaia.

Francesco Bagnaia, Ducati Team

Francesco Bagnaia, Ducati Team
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Foto: Ducati Corse

Francesco Bagnaia, Ducati Team, mit Cristian Gabbarini

Francesco Bagnaia, Ducati Team, mit Cristian Gabbarini
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Foto: Ducati Corse

Francesco Bagnaia, Ducati Team

Francesco Bagnaia, Ducati Team
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Francesco Bagnaia, Ducati Team

Francesco Bagnaia, Ducati Team
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Francesco Bagnaia, Ducati Team

Francesco Bagnaia, Ducati Team
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Schlussendlich waren Johann Zarco und Rookie Jorge Martin aus dem Pramac-Team die bestplatzierten Ducati-Piloten."Ich hatte nicht mehr zu kämpfen als die Pramac-Piloten", kommentiert Bagnaia. "Das Ergebnis spiegelt nicht das Potenzial nicht wider."

Der Sieg war möglich, doch der Fehler kostete viele Positionen

Und tatsächlich war Bagnaia am Sonntag schnell. In Runde sieben stellte er einen neuen Rundenrekord auf. Bagnaias schnellste Rennrunde war eine halbe Sekunde schneller als die schnellste Rennrunde von Sieger Fabio Quartararo (Yamaha).

"Ich dachte, dass es möglich ist, das Rennen zu gewinnen, als ich hinter Zarco fuhr", bemerkt Bagnaia. "Ich kontrollierte das Rennen und ging sanft mit dem Hinterreifen um, den ich in den ersten Runden stark beanspruchte. Es war wichtig, den Hinterreifen zwei oder drei Runden lang verschnaufen zu lassen, um für die finalen Runden gerüstet zu sein."

Francesco Bagnaia

Francesco Bagnaia kam mit 2,6 Sekunden Rückstand als Sechster ins Ziel

Foto: Motorsport Images

"Doch als ich hinter Zarco fuhr, wurde ich von Fabio überholt. Ich fuhr in Zarcos Windschatten und spürte beim Bremsen, dass es nicht möglich ist, das Motorrad rechtzeitig abzubremsen. Es war ein großer Fehler, den ich nicht wiederholen darf. Dieser Fehler kostete mich das Podium", ärgert sich der Ducati-Werkspilot.

Yamaha hat laut Bagnaia Fortschritte erzielt

Nach den beiden Katar-Rennen ist Bagnaia WM-Vierter. Damit ist der Italiener nicht zufrieden. "Yamaha hat im Winter intensiv gearbeitet", stellt der Ducati-Pilot fest. "Sie haben in beiden Rennen gewonnen, wie wir sehen konnten. Yamaha ist mit Sicherheit sehr stark."

"Es ist aber auch eine Strecke, auf der Yamaha sehr stark ist. Das gilt auch für uns. Wir können der Geraden unsere Leistung und unsere gute Beschleunigung nutzen. Sie haben aber Vorteile beim Umlegen der Maschine. Die beiden Motorräder sind sehr ausgeglichen", analysiert Bagnaia nach den beiden Rennen auf dem Losail International Circuit.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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