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Sprung ins kalte Wasser: So lief Franco Morbidellis MotoGP-Comeback in Katar

Pramac-Pilot Franco Morbidelli verpasste die MotoGP-Vorsaison-Tests und sitzt beim Saisonauftakt in Katar zum ersten Mal auf der Ducati Desmosedici GP24

Sprung ins kalte Wasser: So lief Franco Morbidellis MotoGP-Comeback in Katar

Es ist keine Überraschung, dass Pramac-Neuzugang Franco Morbidelli beim MotoGP-Saisonauftakt in Katar der schwächste der acht Ducati-Piloten war. Morbidelli verpasste auf Grund eines Trainingssturzes bei einem Trackday in Portimao die komplette Vorsaison und erhielt erst kurz vor dem ersten Rennwochenende die Freigabe für die Teilnahme.

Die beiden Rennen beendete der Italiener außerhalb der Punkte. Doch gute Ergebnisse waren ohnehin nicht das, was beim Auftakt in Lusail auf Morbidellis To-Do-Liste stand. Viel mehr ging es darum, das Vertrauen zurückzufinden und die Ducati Desmosedici GP24 kennenzulernen.

"Ich erhielt erst am Montag die Info, dass ich hier fahren darf", bemerkt Morbidelli, der nach seinem Trainingssturz schwere Zeiten erlebte. Bei den Testfahrten in Sepang und Lusail war er nur Zuschauer, weil er von den Ärzten kein grünes Licht erhielt.

"Ich hatte eine Gehirnerschütterung hinter mir. Es wurden Untersuchungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass alles okay ist und es keine mentalen Probleme gibt. Das hat den vergangenen Monat bestimmt", beschreibt er die Wochen vor dem MotoGP-Saisonauftakt.

"Es war eine Herausforderung, nach einem Monat ohne irgendein Training auf das Motorrad zu steigen. Doch diese Herausforderung konnte ich dank der Leute Zuhause, der VR46-Familie, meiner Familie und dem Team annehmen", bedankt sich Morbidelli bei seinen Vertrauten.

Ducati Desmosedici GP24: Franco Morbidelli erkennt großes Potenzial

Im Qualifying landete Morbidelli auf dem letzten Platz. Den Sprint am Samstag beendete er auf der 20. Position. Sein Rückstand war mit 23,2 Sekunden groß. Im Hauptrennen kam er auf der 18. Position ins Ziel und lag 24,6 Sekunden zurück.

"Ich bin bereits schneller (als mit der Yamaha), doch alle sind schneller geworden", realisiert Morbidelli nach dem Sprint. "Ich habe das Motorrad nicht besonders stark gefordert. Das gilt auch für die Reifen. Ich muss noch meinen Rost abschütteln."

Franco Morbidelli

Die finale Version der 2024er-Ducati war für Franco Morbidelli neu

Foto: Motorsport Images

"Ich fuhr vier Monate nicht mit einem MotoGP-Bike und saß einen Monat auf gar keinem Motorrad. Ich fühlte mich gut und ich spürte ein großes Potenzial. Die Ducati verfügt ohne Zweifel über ein unglaublich gutes Paket. Ich lerne mit jedem Stint dazu", freut sich Morbidelli.

Vier Sekunden fehlen im Grand Prix zu den Punkterängen

Den Grand Prix am Sonnte beendete der ehemalige Vizeweltmeister knapp hinter Yamaha-Nachfolger Alex Rins und GasGas-Pilot Augusto Fernandez. Zu den Punkterängen fehlten knapp vier Sekunden.

"Ich bin richtig erschöpft, aber gleichzeitig auch sehr dankbar, dass an diesem Wochenende alles rund lief", bilanziert Morbidelli. "Ich fühlte mich auf dem Motorrad wohl. Endlich konnte ich überhaupt einmal ein Motorrad fahren."

Franco Morbidelli, Jorge Martin

Jorge Martin war in Katar deutlich schneller als Teamkollege Franco Morbidelli

Foto: Motorsport Images

"Ich verbesserte mich Schritt für Schritt und kam näher heran. Doch das ist nicht das Wichtigste. Am wichtigsten ist, dass es mir gut geht und dass mit meinem Kopf alles in Ordnung ist. Jetzt können wir daran arbeiten, die Spitzenfahrer einzuholen", nennt er die Zielsetzung für die kommenden Wochen.

Die MotoGP-Saison 2024 wird am nächsten Wochenende mit dem Portugal-Grand-Prix in Portimao fortgesetzt. Welches Gefühl hat Morbidelli bei der Rückkehr? "Ich freue mich darauf, denn es ist eine Strecke, die ich mag. Natürlich ist es auch die Strecke, auf der ich meinen Sturz hatte. Doch ich erinnere mich nicht mehr daran", scherzt er.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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