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Jorge Martin meldet sich beim MotoGP-Auftakt in Thailand stärker zurück als erwartet - Er sei nahezu wieder in Bestform und wittert bereits das Podium

Starkes Comeback in Thailand: Martin fühlt sich wieder "wie früher"

Jorge Martin kämpfte sich am Sonntag in Thailand auf einen starken vierten Platz

Foto: Getty Getty

Beim Saisonauftakt der MotoGP in Thailand hat Jorge Martin mit Platz fünf im Sprint und Rang vier im Hauptrennen ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt - und das schneller als erwartet, nachdem der Aprilia-Pilot den Großteil der Saison 2025 sowie den ersten Vorsaisontest verletzt verpasst hatte.

"Ja, ich bin super glücklich, dieses solide Wochenende abzuschließen", resümiert er umso zufriedener. Nach nur zwei Testtagen bereits wieder auf diesem Niveau Rennen fahren und sogar seine Basis im Verlauf der Tage noch verbessern zu können, sei beeindruckend gewesen. "Also ich bin wirklich super glücklich darüber."

Martin betont vor allem, wie wichtig seine Konstanz über das Wochenende hinweg war. Dreimal Top 5 - im Qualifying wie in beiden Rennen - sei "schön" gewesen.

Martin gibt sich "neun von zehn" Punkten

Besonders zu Beginn des Rennens habe er sich "super gut gefühlt" und erneut mit Marc Marquez und Pedro Acosta gekämpft. "Ich hatte wieder das Gefühl, dass ich derselbe bin wie früher, das ist wirklich gut", rekapituliert der "Martinator".

Ganz zufrieden ist der MotoGP-Weltmeister von 2024 dennoch nicht. Er wisse, dass er sein Motorrad-Set-up weiter verbessern müsse, um zu Teamkollege Marco Bezzecchi und den anderen an der Spitze aufzuschließen. Gleichzeitig zeigte er sich optimistisch: Der Abstand sei nicht allzu groß gewesen.

Auch zu Raul Fernandez, Markenkollege im Trackhouse-Team, habe nicht viel gefehlt. Das Podium am Sonntag sei durchaus möglich gewesen. Seine eigene Leistung bewertete Martin deshalb mit "vielleicht neun von zehn" Punkten. "Ich bin super glücklich, ins Ziel gekommen zu sein und weiter Fortschritte zu machen."

Aprilia-Pilot visiert Kampf um den Sieg an

Bemerkenswert ist, wie schnell sich Martin nach der jüngsten OP wieder bei nahezu 100 Prozent fühlt. Auf die Frage, wann er damit gerechnet habe, wieder so nahe an seiner Bestform zu sein, sagt er: "Ich bin viel näher dran als ursprünglich erwartet."

Beim Test seien schon zwölf Runden zu viel für ihn gewesen. Die Sprintdistanz überstand Martin hingegen ohne Probleme. Die 26 Runden im Grand-Prix-Rennen waren "knifflig, aber nicht mehr als sonst. Es ging eher darum, das Motorrad mit jeder Runde besser zu verstehen und mich immer mehr daran anzupassen."

Die Erkenntnisse, die er gewinnen konnte, bewertet Martin als positiv. Er spüre genau, wo seine Schwachpunkte lägen und wo er sich noch verbessern müsse.

Das gesamte Wochenende habe er "wirklich, wirklich hart gearbeitet", um diese kleinen Punkte zu erkennen. Im Rennen sei ihm dann bereits ein weiterer Schritt nach vorne gelungen. Gleichzeitig bleibt er realistisch: Es werde Strecken geben, auf denen er sich noch besser fühle, und andere, auf denen er mehr zu kämpfen habe.

Insgesamt funktioniere das Bike jedoch "wirklich, wirklich gut" für ihn. Was ihm noch fehle, sei eine stabile, eigene Basis. "Momentan passe ich mich immer dem Stil des Motorrads an. Sobald ich so angreifen kann, wie ich möchte, werde ich einen weiteren Schritt machen und um Siege mitkämpfen können."

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