Stefan Bradl in Brünn: Ausritt in den Kies und Platz 18 beim Spontan-Einsatz

Honda-Ersatzpilot Stefan Bradl kommt beim Tschechien-Grand-Prix mit 56 Sekunden Rückstand ins Ziel - Durch ein Missgeschick in Kurve 1 verliert er den Anschluss

Stefan Bradl in Brünn: Ausritt in den Kies und Platz 18 beim Spontan-Einsatz

Das erfolgsverwöhnte Honda-Werksteam sammelte beim dritten Rennen der MotoGP-Saison 2020 nur einen mageren Punkt. Alex Marquez kam als 15. ins Ziel, Ersatzpilot Stefan Bradl wurde beim spontanen Einsatz in Brünn 18. und Letzter.

"Es war ehrlich gesagt ein ziemlich harter Tag", bilanziert der Zahlinger. "Der Sprung in ein Rennwochenende ohne vorherigen Test war immer schon eine heikle Angelegenheit. Also haben wir das Beste aus dem gemacht, was wir konnten."

Im Qualifying konnte sich Bradl teamintern gegen Alex Marquez durchsetzen und stand in der letzten Startreihe neben dem spanischen MotoGP-Rookie. "Im Rennen fühlte ich mich mit dem Motorrad allerdings nicht wirklich wohl", gesteht Bradl.

"Trotzdem konnte ich einen guten Start hinlegen und war anfänglich auch gut dabei", freut sich der Deutsche, der einige Positionen gutmachen konnte. Doch dann folgte ein Missgeschick, das Bradl weit zurückwarf.

"In der siebten oder achten Runde machte ich leider einen Fehler beim Bremsen in Kurve 1 und musste einen weiten Bogen fahren. Ich verlor die Front und musste ins Kiesbett ausweichen. Ich verlor dadurch 20 Sekunden. Ab diesem Zeitpunkt war es ein einsames Rennen für mich. Bis ins Ziel habe ich einfach getan, was ich konnte", berichtet der Honda-Pilot.

Stefan Bradl

Stefan Bradl erwartet in Österreich ein besseres Ergebnis

Foto: Motorsport Images

"Ich freue mich jetzt darauf, am nächsten Wochenende weiterzumachen. Wir haben hier viele Daten gesammelt, um das Motorrad besser zu verstehen. Das wird uns den Anfang in Spielberg sicher erleichtern. Ich bin also schon gespannt, was wir dort erreichen können. Auf jeden Fall freue mich auf die Rennen in der Steiermark", schaut Bradl optimistisch auf das bevorstehende Wochenende.

"Zuvor möchte ich aber Sandro alles Gute für seine Genesung wünschen, damit er sehr bald sein Comeback starten kann. Kopf hoch Sandro, du schaffst es!", sendet Bradl Genesungswünsche an seinen alten Kumpel Sandro Cortese, der beim WSBK-Event in Portimao schwer gestürzt ist und sich unter anderem einen Brustwirbel brach mehr Infos.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
MotoGP in Brünn: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Vorheriger Artikel

MotoGP in Brünn: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Nächster Artikel

Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat: KTM

Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat: KTM
Kommentare laden