Stefan Bradl vor dem Aus in der MotoGP

Aprilia-Pilot Stefan Bradl hat bekanntgegeben, dass er außerhalb der MotoGP nach einer Möglichkeit sucht, um seine Karriere fortzusetzen.

Der italienische Hersteller hat für das Jahr 2017 mit Sam Lowes und Aleix Espargaro ein neues Fahrerpaar gefunden. Das Team hat diese Pläne jedoch offiziell noch nicht bestätigt.

Aus diesem Grund schaut sich der Deutsche Pilot Bradl nach einer neuen Herausforderung um. Er erwägt zurzeit einen erneuten Einsatz in der Moto2, die er im Jahr 2011 gewann oder den Einstieg in die Superbike-WM.

„Ich habe noch keine Wahl getroffen und schaue mich zurzeit nur um. Ich habe die Mitteilung von Aprilia bekommen, dass sie 2017 nicht mehr mit mir planen.“

„Ich habe einige Optionen in verschiedenen Klassen, die Superbike-WM oder Moto2, aber ich kann noch nicht sagen in welche Richtung es geht.“

Fotogalerie: Stefan Bradl in Assen

„Es bleiben nicht viele Möglichkeiten. Ich bin da sehr realistisch und kenne meine Situation. Ich denke nicht, dass meine Zukunft die MotoGP ist und das macht mich nicht sehr traurig. Aber sag niemals nie!“

„Mein Plan war es in der kommenden Saison bei Aprilia zu bleiben, aber sie haben ihre Meinung oder Pläne geändert. So läuft das Geschäft hier manchmal.“

„Ich denke, dass ich einen akzeptablen Job gemacht habe, nicht großartig aber solide.“, sagte Bradl. Er machte auch klar, dass er dem Team in der restlichen Saison weiter helfen werde, um weitere Fortschritte mit dem Bike zu machen.

Auch Alvaro Bautista ist von den Plänen des Teams betroffen. Der Spanier wird ebenfalls seinen Platz verlieren, wird aber bereits mit dem Aspar-Ducati-Team in Verbindung gebracht.

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Artikelsorte News
Tags aprilia, motogp, stefan bradl