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Stefan Bradl: Weitere Einsätze als Marquez-Ersatz "noch nicht offiziell"

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Stefan Bradl: Weitere Einsätze als Marquez-Ersatz "noch nicht offiziell"
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Stefan Bradl hält fest, dass Honda seine weiteren Einsätze als Ersatz für Marc Marquez noch nicht bestätigt hat - Für nächste Woche ist ein Test in Misano geplant

Honda wird noch zwei bis drei Monate auf Marc Marquez verzichten müssen. In den Monaten September und Oktober stehen jeweils drei Grands Prix auf dem Programm. Es ist naheliegend, dass Testfahrer Stefan Bradl weiterhin für Marquez einspringen wird. Bestätigt ist das laut dem Deutschen aber noch nicht.

"Am Montag werde ich für einen Test nach Misano reisen", blickt Bradl auf die kommende Woche voraus. "Das ist mein nächster Job nach diesem Rennen. Honda wird dann kommunizieren, wie der weitere Plan für mich aussieht. Ich bin bereit."

Also ist er nicht fix gesetzt? "Man muss das Management fragen, wer in Misano das Rennen fahren wird. Ich gehe aber davon aus, dass es die Startnummer 6 sein wird", sagt Bradl. Er hält aber fest: "Offiziell ist das noch nicht entschieden."

"Ich drücke natürlich Marc die Daumen, dass er sich gut erholt und bald wieder in Topform zurückkehrt. Wir wissen, dass er der stärkste Honda-Fahrer ist. Alle hoffen, dass er bald zurück ist. Während er nicht da ist, tue ich was ich kann."

Gleiche Ambitionen wie früher als Stammfahrer

Bradl hält es für "absolut verständlich", dass sich der bald entthronte Weltmeister in Ruhe Zeit nimmt und erst ein Comeback in Angriff nimmt, wenn sein rechter Arm geheilt ist und die Fitness komplett passt.

"Sollte es zu dem Szenario kommen, dass ich noch weitere Rennen fahre, dann ist meine erste Priorität, meine Position zu verbessern und um WM-Punkte zu kämpfen", sagt der Moto2-Weltmeister von 2011.

Stefan Bradl

Bisher war der Testfahrer meist auf den hinteren Positionen zu finden

Foto: Motorsport Images

Denn bei seinen ersten beiden Einsätzen in Brünn und Spielberg war Bradl im hinteren Teil des Feldes zu finden gewesen. In beiden Rennen verpasste die Startnummer 6 WM-Punkte. Den zweiten Grand Prix in Österreich wird er von Startposition 20 in Angriff nehmen.

"Für mich ist es eine harte Zeit. Ich bin sechs Monate nicht gefahren und hatte jetzt zwei Rennen. Mein Ziel war es nicht, hierher zu kommen und auf das Podium zu fahren. Man muss realistisch sein. Als Deutscher bin ich immer realistisch."

"Am Rennwochenende sind meine Ambitionen, mein Fokus und meine Entschlossenheit genauso wie früher als Stammfahrer", unterstreicht Bradl. "Das hat sich nicht verändert, weil ich immer noch Speed in mir habe."

"Honda und ich haben schon gezeigt, dass wir ein besseres Potenzial haben. Im Vorjahr bin ich vier Rennen gefahren und ich war immer in den Punkten und sogar in den Top 10. Ich war konkurrenzfähiger. Ich hoffe, dass wir es bald wieder dorthin schaffen."

Große Änderung beim Set-up war bisher nicht der Durchbruch

"Honda scheint momentan nicht das beste Motorrad zu sein, aber Honda hat die Siegermentalität. Wir werden weitermachen. Wir müssen die Motivation behalten. Bessere Zeiten werden kommen." Denn nach wie vor läuft es für die Fahrer mit der 2020er-Honda nicht rund.

Während es Takaaki Nakagami mit der 2019er-Version in die erste Startreihe geschafft hat, ist das restliche Trio weit hinten. Alex Marquez steht in Spielberg 2 auf Startplatz 16, Cal Crutchlow auf 17 und Bradl eben auf 20.

Stefan Bradl

Speziell über eine schnelle Runde werden die Honda-Fahrer nicht wirklich schneller

Foto: Motorsport Images

Für den Samstag nahm Bradl große Änderungen am Set-up seines Motorrads vor. Gab es die erhofften Fortschritte? "Nein, weil die Rundenzeit gleich ist. Wir haben viel am Motorrad verändert. Das Gefühl ist etwas besser geworden. Die Rennpace scheint auch gut zu sein."

"Leider konnte ich in der Qualifying-Runde nicht zu 100 Prozent pushen, weil wir beim Motorrad eine große Änderung vorgenommen haben. Ich brauche noch mehr Runden, um das Gefühl vom Motorrad zu verstehen", sagt Bradl.

"Bezüglich Rennpace haben wir einen Fortschritt gemacht. Im Qualifying habe ich mich in den zwei Versuchen nicht so wohl gefühlt, um zu 100 Prozent zu pushen. Ich muss noch das Limit finden. Wie gesagt, das Arbeitsfenster ist bei der Honda sehr schmal."

"Deshalb verliere ich im Qualifying etwas Zeit. Aber meine Rennpace ist etwas besser geworden. Ich hoffe, dass ich morgen ein paar Positionen gutmachen kann. Ehrlich gesagt, es ist eine schwierige Zeit für mich. Natürlich wäre ich lieber konkurrenzfähiger."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Fahrer Stefan Bradl , Marc Marquez
Teams Repsol Honda Team
Urheber Gerald Dirnbeck