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Suche nach Kasachstan-Ersatz: Statt Katar ist nun Brünn im Gespräch

Die Suche nach einem Ersatz für Kasachstan geht weiter - Zweites Nachtrennen in Katar doch nicht sicher - Nun gibt es Gespräche über eine Rückkehr nach Brünn

Suche nach Kasachstan-Ersatz: Statt Katar ist nun Brünn im Gespräch

Die in den Herbst verschobene MotoGP-Premiere in Kasachstan wird auch 2024 nicht stattfinden. Mit den Absagen von Argentinien und Indien würde der ursprünglich 22 Rennwochenenden umfassende Kalender mit einer weiteren Absage auf nur noch 19 schrumpfen.

MotoGP-Promoter Dorna Sports sucht händeringend nach einem möglichen Ersatz für den Kasachstan-Termin (20. bis 22. September), damit der Kalender zumindest 20 Termine umfasst. Das ist auch mit Blick auf die TV-Verträge wichtig.

Mehrere Optionen werden ins Auge gefasst. Als erster Kandidat wurde ein zweiter Grand Prix in Katar genannt, wo die Saison Angang März begonnen hat. Zwischen Dorna Sports und den Verantwortlichen des Lusail-Circuits besteht ein gutes Verhältnis.

Die Strecke wäre im September verfügbar, denn die Formel 1 wird erst vom 29. November bis 1. Dezember in Katar gastieren. Allerdings zeichnet sich ab, dass noch kein Vertrag für ein zweites MotoGP-Rennen dort unterschrieben worden ist.

Dafür gibt es zwei Gründe. Einerseits hat man sich finanziell bisher nicht einigen können. Andererseits bereitet die Hitze in Katar zu diesem Zeitpunkt im Jahr Sorgen. Im vergangenen Jahr fuhr die Formel 1 dort Angang Oktober.

Obwohl es ein Nachtrennen war, standen manche Fahrer aufgrund der Hitze vor einem Kollaps. Als Reaktion darauf wurde sogar das Technische Reglement geändert. Denn nun ist bei Hitzerennen eine Lufthutze möglich, die den Fahrer im Cockpit kühlen soll.

Auch die MotoGP-Fahrer haben Bedenken bezüglich eines Katar-Rennens im September. Die Außentemperaturen bewegen sich in einem Bereich zwischen 29 und 39 Grad Celsius. Deswegen lotet Dorna Sports nun andere Optionen aus.

Nun ist mit Brünn ein überraschender Kandidat aufgetaucht. 2020 fand dort bisher der letzte Grand Prix der Tschechischen Republik statt. Ein Knackpunkt ist der Zustand des Asphalts, der von den Fahrern kritisiert wurde. Ein neuer Asphalt wäre notwendig.

Im Sommer 2023 gab es in Brünn einen Besitzerwechsel. Die Firma Shakai von Unternehmer Karel Hubacek hat den Komplex von der Abraham-Familie gekauft. Es ist offen, ob die neuen Besitzer die Strecke in kürzester Zeit für die MotoGP bereitmachen könnten.

Ob tatsächlich Brünn auf den Termin am 20. September rücken wird, ist deshalb noch mehr als fraglich. Es gäbe nämlich ein weiteres Problem. Eine Woche danach beginnt mit Indonesien die Übersee-Tournee. Sollte der Ersatz für Kasachstan in Europa stattfinden, dann wäre das logistisch eine Herausforderung, um alles rechtzeitig nach Indonesien zu transportieren.
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