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Foto: Getty Getty

Ein mögliches zukünftiges Dreamteam bei Ducati sorgt bereits jetzt für Diskussionen: Marc Marquez und Pedro Acosta Seite an Seite. Noch ist nichts offiziell, doch vieles deutet darauf hin, dass Marquez seinen Vertrag verlängern und Acosta 2027 vom KTM- ins Ducati-Werksteam wechseln wird.

Für Livio Suppo wäre das keine explosive Mischung, sondern eine produktive. "Wenn man sich Pedros Karriere anschaut, sieht man, dass er einer von den ganz Besonderen ist", sagt der Ex-Teammanager bei GPOne.com über den KTM-Piloten.

Trotz Rückschlägen habe Acosta immer wieder außergewöhnliches Talent bewiesen. Sein Start in die MotoGP-Saison 2026 - aktuell ist er WM-Dritter - sei "absolut lobenswert".

Suppo sieht auch eine klare Entwicklung bei dem 21-jährigen Spanier: Nach mental schwierigen Phasen habe Acosta nun den Fokus gefunden. "Er hat diesen Gedanken aus dem Kopf bekommen und konzentriert sich auf das, was er hat", meint er.

Historisches Vorbild: Rossi vs. Lorenzo

Für die Dynamik zwischen Marquez und Acosta in einem Topteam wie Ducati zieht Suppo einen prominenten Vergleich: Valentino Rossi und Jorge Lorenzo bei Yamaha.

"Es ist wie damals, als Yamaha Lorenzo neben Valentino gesetzt hat." Zwar habe Rossi die Situation zunächst kritisch gesehen, doch langfristig davon profitiert: "Jorge hat seine Karriere verlängert. Er hat noch zwei Weltmeistertitel gewonnen."

"Ein junger Teamkollege verjüngt dich"

Ein ähnlicher Effekt sei auch bei Marquez denkbar. Suppo ist überzeugt: "Einen jungen, superschnellen Fahrer neben sich zu haben, verjüngt dich." Der teaminterne Konkurrenzdruck bringe verlorenen Kampfgeist zurück. "Es weckt diesen Spirit, den man über die Jahre vielleicht ein wenig verliert", glaubt er.

Deshalb sieht er auch keinen Grund für Spannungen: "Ich sehe nicht, warum Marc darüber verärgert sein sollte - ganz im Gegenteil." Ein Duell mit Acosta könnte Marquez aus Suppos Sicht sogar helfen, seine Karriere auf höchstem Niveau zu verlängern.

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