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Suzuki GSX-RR vs. Yamaha M1: Unterschiede größer als gedacht?

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Suzuki GSX-RR vs. Yamaha M1: Unterschiede größer als gedacht?
Autor:
Co-Autor: Germán Garcia Casanova
09.05.2020, 07:53

Die als Yamaha-Kopie bezeichnete Suzuki GSX-RR hat in den vergangenen Jahren einen eigenen Charakter entwickelt: Joan Mir deckt eine Besonderheit auf

In der MotoGP-Saison 2014 kehrte Suzuki bei einigen Tests mit ihrer komplett neu entwickelten GSX-RR zurück und stellte sich der Konkurrenz. Beim Saisonfinale in Valencia absolvierte die neue Suzuki ihre Feuertaufe. Testpilot Randy de Puniet wurde für seine Arbeit mit einem Wildcard-Start belohnt. Ab 2015 nahm Suzuki dann wieder regelmäßig an Rennen teil.

Im Gegensatz zum Vorgängermodell GSV-R, das von 2002 bis 2011 eingesetzt wurde, setzte Suzuki bei der GSX-RR auf einen Reihenvierzylinder-Motor anstatt auf ein V4-Triebwerk. Einige Insider behaupteten damals, dass sich Suzuki beim Design der GSX-RR voll an der Yamaha M1 orientiert hat.

Als die Entscheidung für das GSX-RR-Projekt fiel, gab Yamaha mit der M1 in der MotoGP den Ton an. Es wäre nur logisch, wenn sich Suzuki am Branchenprimus orientiert hätte, denn allzu erfolgreich war das V4-Projekt ohnehin nicht.

Randy de Puniet

MotoGP 2014: Randy de Puniet bei Tests mit der neuen Suzuki GSX-RR

Foto: www.suzuki-racing.com

Reihenvierzylinder-Bikes verfügen über einen ähnlichen Charakter. Während die V4-Maschinen aggressiver und leistungsstärker sind, überzeugen die Reihenvierzylinder-Maschinen meist mit ihrem guten Handling, den höheren Kurvengeschwindigkeiten und der guten Fahrbarkeit. Rookies sind auf Reihenvierzylinder-Bikes oft schneller als mit V4-Maschinen.

Ist die Suzuki GSX-RR eine aggressivere Version der Yamaha M1?

Suzuki holte in den vergangenen Jahren viele junge Talente an Bord. Joan Mir ist einer dieser Fahrer. In der Saison 2019 stieß der ehemalige Moto3-Weltmeister zum Suzuki-Projekt und steht 2020 vor seiner zweiten Saison. Wie empfindet Mir das Fahrverhalten der Suzuki?

"Ich kann nicht beurteilen, ob es das ausgeglichenste Motorrad im Feld ist", grübelt Mir im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' und stellt klar: "Es ist mit Sicherheit nicht einfach zu fahren. Die Leute, die das behaupten, haben keine Ahnung."

Verkleidung: Suzuki GSX-RR

Die Suzuki ist der Yamaha in einigen Bereichen ähnlich, aber nicht in allen

Foto: Oriol Puigdemont

"Wenn sie alle Motorräder probiert hätten, dann könnten sie es beurteilen", bemerkt Mir und schildert die Eigenschaften der Suzuki GSX-RR: "Die Suzuki hat wie die Yamaha den Charakter einer Reihenvierzylinder-Maschine. Sie ist ein bisschen aggressiver. Es wird ein bestimmter Fahrstil verlangt."

Haben Suzuki-Neuzugänge in ihrer Rookiesaison zu kämpfen?

Während die Yamaha M1 den Ruf des Rookie-freundlichsten MotoGP-Bikes inne hat, scheint die Situation bei Suzuki etwas anders zu sein: "Ich weiß nicht, warum die Fahrer im ersten Jahr immer Probleme hatten. Es gab da immer viele Stürze", erkennt Mir.

"Es ist schwierig, das Limit zu finden. Es scheint, als wären andere Maschinen natürlicher zu fahren, wenn man sich anschaut, wie schnell sich die Fahrer anpassen. Doch ich bin mir da nicht sicher", so der Spanier.

Maverick Vinales

Ex-Suzuki-Pilot Maverick Vinales machte im zweiten Jahr einen riesigen Sprung

Foto: GP-Fever.de

Vergleicht man die Rookiejahre von Maverick Vinales und Alex Rins mit dem jeweils folgenden Jahr, dann scheint Mirs Theorie richtig zu sein. Vinales beendete seine Debütsaison als WM-Zwölfter und holte im Jahr darauf mehr als doppelt so viele Punkte, wurde WM-Vierter und gewann sein erstes Rennen.

Bei Rins ist der Sprung noch extremer. Während der Spanier im Debütjahr nur WM-16. wurde und gerade einmal 59 Punkte sammelte, platzte im Jahr darauf der Knoten: Er kassierte etwa drei Mal so viele Punkte und belegte Platz fünf in der WM. Gelingt Mir in diesem Jahr ein ähnlicher Schritt?

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Urheber Sebastian Fränzschky