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Suzuki nach Sepang-Test gut drauf - bald mit Holeshot-Device?

Alex Rins und Joan Mir loben die Weiterentwicklungen an der GSX-RR in den höchsten Tönen - Schon ab Katar-Test mit Holeshot-Device für bessere Starts?

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Suzuki nach Sepang-Test gut drauf - bald mit Holeshot-Device?

Suzuki hat den dreitägigen MotoGP-Test 2020 in Sepang (Malaysia) mit Alex Rins und Joan Mir auf den Positionen drei und elf der kombinierten Zeitenliste abgeschlossen. Neben den beiden Stammpiloten griffen Sylvain Guintoli und Takuya Tsuda als Suzukis Testfahrer ins Geschehen ein.

Rins' Rückstand auf die Testbestzeit von Fabio Quartararo (Petronas-Yamaha) belief sich auf gerade mal eine Zehntelsekunde. Wichtiger als die Zahlen und Positionen im Klassement sind für Suzuki aber die gesammelten Eindrücke mit der neuesten Ausbaustufe der GSX-RR. Und diese Eindrücke sind ausgesprochen positiv.

Fotos: Suzuki beim MotoGP-Test in Sepang

"Es waren drei positive Tage", fast Rins zusammen und geht ins Detail: "Wir haben viele Dinge getestet. Wir haben zwei, drei Chassis miteinander verglichen und haben unterschiedliche Fahrwerksteile von Öhlins und unterschiedliche Reifen von Michelin getestet. Auch an der Elektronik des Bikes haben wir gearbeitet."

"Wir waren schnell und gleichzeitig sehr konstant. Ich bin viele Runden am Stück im 1:59er-Bereich gefahren und habe sowohl meine persönliche Bestzeit als auch meine Pace mit Rennabstimmung verbessert", bilanziert Rins zufrieden. Seine persönliche Bestzeit von 1:58.450 am Sonntag fuhr der Spanier mit dem neuen Hinterreifen von Michelin, mit dem er sich "ein bisschen wohler" fühlt.

Neues Chassis vermittelt beiden Piloten besseres Gefühl

Das wohlere Gefühl verspürt Rins auch in Bezug auf das neue Chassis: "Die beiden Chassis (2019er mit Carbonverstärkung und 2020er ohne Carbonverstärkung; Anm. d. Red.) sind sehr ähnlich, aber es sieht so aus als würde das neue etwas mehr Stabilität beim Bremsen bieten. Das hilft mir, das Bike zu verzögern, weil ich weniger Kraft dafür aufwenden muss."

Joan Mir bestätigt Rins' Eindrücke vom neuen, reinen Alu-Chassis. Auch er bescheinigt der Neuentwicklung Vorteile: "Ich habe das Gefühl, dass sich das Motorrad mit dem neuen Chassis leichter einlenken lässt. Insgesamt ist das neue nicht nur in einem Bereich besser. Es ist in allen Bereichen besser. Es ist also sehr interessant."

Joan Mir

Joan Mir lobt wie Alex Rins die Vorzüge des 2020er-Chassis der GSX-RR

Foto: Motorsport Images

Und Rins fügt hinzu, dass "die Geschwindigkeit in den Kurven und die Traktion aus den Kurven heraus" derzeit die größten Pluspunkte für Suzuki sind.

Bei derart positiven Eindrücken beider Piloten stellt sich die Frage, wo Suzuki überhaupt noch zulegen kann? "Na ja, der Topspeed ist nicht gerade unsere Stärke", bekennt Mir, der insgesamt aber "optimistischer" aus Sepang abreist als er angereist ist.

Ab Katar mit Holeshot-Device für bessere Starts?

Und es gibt noch einen Punkt, an dem Suzuki derzeit noch nicht so weit ist wie einige der Konkurrenzteams. Die Rede ist vom sogenannten Holeshot-Device, der Startvorrichtung, wie sie in leicht unterschiedlicher Form bereits 2019 bei Ducati und Aprilia zu finden war und über die neuerdings auch Yamaha verfügt.

"Suzuki arbeitet daran", bemerkt Rins und hofft, das Holeshot-Device an der GSX-RR bereits beim anstehenden Katar-Test (22. bis 24. Februar) ausprobieren zu können: "Wenn es für den Katar-Test noch nicht bereit sein sollte, dann aber für das Katar-Rennen."

Mit einem Holeshot-Device bleibt das Vorderrad beim Start eingefedert, wodurch ein besseres Losfahren ermöglicht wird, weil das Bike nicht mehr zum Wheelie tendiert. Erst nach dem erstmaligen Betätigen der Bremse federt die Gabel wieder bis auf die ursprüngliche Höhe aus.

Alex Rins

Rins reist zufrieden aus Sepang ab, freut sich schon auf die nächste Entwicklung

Foto: Motorsport Images

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Event MotoGP-Test in Sepang
Fahrer Alex Rins , Joan Mir
Teams Team Suzuki Ecstar
Urheber Mario Fritzsche