Tabellenführer Quartararo sieht geringe Chancen auf Aragon-Podium

Fabio Quartararo startet im Motorland Aragon zwar aus der ersten Reihe, sieht sich aber nicht im Rennen um die Podestplätze - Schadensbegrenzung am Sonntag?

Tabellenführer Quartararo sieht geringe Chancen auf Aragon-Podium

Seitdem die MotoGP-Piloten Anfang August aus der Sommerpause zurückgekehrt sind, hat es Tabellenführer Fabio Quartararo noch nicht wieder auf die Pole geschafft. In der ersten Saisonhälfte war er fünfmal in Folge auf die Pole gefahren. Nun war er auch im Qualifying am Samstag im Motorland Aragon mit seiner Werks-Yamaha nicht ganz der Schnellste. Trotzdem startet er zum elften Mal in Folge aus der ersten Reihe.

Mit 0,397 Sekunden Rückstand auf den neuen Aragon-Streckenrekord von Polesetter Francesco Bagnaia und lediglich 0,031 Sekunden Rückstand auf dessen Ducati-Teamkollegen Jack Miller ist Quartararo auf den dritten Startplatz für den Grand Prix von Aragonien am Sonntag gefahren. Dass er diese Position im 23-Runden-Rennen wird halten - geschweige denn verbessern - können, glaubt der WM-Spitzenreiter zumindest am Samstag nicht.

"Natürlich wäre es toll, um das Podium mitkämpfen zu können. Ehrlich gesagt glaube ich aber nicht, dass ich die nötige Pace dafür habe", sagt Quartararo und blickt auf Sonntag voraus: "Ich werde einfach versuchen, das bestmögliche Ergebnis einzufahren. Ich werde versuchen, so lange es geht an der Spitzengruppe dran zu bleiben. Um im Kampf um das Podium eine Rolle spielen zu können, müssen wir aus jetziger Sicht aber im Warm-up noch etwas finden."

 

Auf Nachfrage, welche Kurven das größte Problem für ihn sind, antwortet Quartararo: "Die letzte Kurve ist eine, in der wir mit der Yamaha große Schwierigkeiten haben. Diese Kurve ist eine langgezogene, ganz ähnlich wie es sie auf dem Sachsenring gibt. In Kurve 10 ist es hier nicht ganz so schlimm, aber auch dort fühle ich mich nicht großartig."

Speziell in Kurve 16, der von Quartararo angesprochenen letzten Kurve im Motorland Aragon, ist es aber nicht nur die Yamaha, die für den Rückstand verantwortlich ist. "Ich selber mache in der letzten Kurve irgendwas falsch", fasst sich der WM-Spitzenreiter an die eigene Nase und hofft, dass "es mir hilft, wenn ich mir bis morgen noch einmal das Rennen von Franco [Morbidelli] aus dem vergangenen Jahr anschaue".

Morbidelli war 2020 im zweiten der damals zwei Aragon-Rennen der Sieger, während Quartararo, der damals genau wie der Italiener für Petronas-Yamaha fuhr, nur P8 belegte. Im ersten Aragon-Rennen 2020 hatte es für Quartararo sogar nur zu P18 gereicht. Derart große Probleme hat er mit der Werks-Yamaha in diesem Jahr nicht, wie er klarstellt: "Verglichen mit dem vergangenen Jahr sieht es natürlich deutlich besser aus. Damals hatte ich große Probleme mit dem Vorderreifen. Das ist diesmal nicht so schlimm."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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