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Takaaki Nakagami nach P7 enttäuscht: "Wäre große Siegchance gewesen"

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Takaaki Nakagami nach P7 enttäuscht: "Wäre große Siegchance gewesen"
Autor:
Co-Autor: Lewis Duncan

Takaaki Nakagami glaubt, dass er das Barcelona-Rennen gewinnen hätte können - Wie es ihm und den restlichen Honda-Fahrern Crutchlow, Marquez und Bradl ging

Nach dem Grand Prix in Barcelona ist Takaaki Nakagami der einzige MotoGP-Fahrer, der alle acht Rennen beendet hat. Der Japaner hat nicht nur in allen Rennen WM-Punkte geholt, sondern es auch immer in die Top 10 geschafft. In Katalonien wurde es Platz sieben.

Mit diesem Ergebnis war Nakagami aber ganz und gar nicht zufrieden: "Ich bin sehr enttäuscht mit Platz sieben. Es haben weniger als vier Sekunden gefehlt. Ich denke, es gab eine große Chance das Rennen zu gewinnen. Deswegen bin ich enttäuscht. Ich kann gar nicht beschreiben, wie ich mich jetzt fühle."

Er glaubt, dass er den eventuellen Sieg in der Anfangsphase vergeben hat. Nach der ersten Runde war Nakagami Elfter. "Zu Rennbeginn war ich nicht stark genug. Ich konnte keine 1:40er-Runden fahren. Das ist mir erst später gelungen und es war schon zu spät."

"Ich war richtig schnell und konnte die Rundenzeit konstant fahren. Bei den vorderen Fahrern ist die Pace eingebrochen. Ich dachte mir, dass ich ein gutes Ergebnis holen kann. Gegen Rennende war ich der schnellste Mann auf der Strecke."

"Ich hatte noch genug Grip, weil ich den Reifen zu Rennbeginn gut gemanagt habe. Aber ich war wieder hinter Ducati und konnte sie nicht überholen. In der Kurvenmitte war ich sehr schnell. Sie waren so langsam, wodurch sie mich aufgehalten haben."

Takaaki Nakagami

Der Japaner glaubt, er hat den Sieg zu Rennbeginn vergeben

Foto: Motorsport Images

"Bei der Beschleunigung hatte ich dann keine Chance." Somit fand er in der Schlussphase keinen Weg am Ducati-Duo Jack Miller und Francesco Bagnaia vorbei. In der WM hält Nakagami mit 36 Punkten Rückstand Platz sieben.

Eine Lehre zieht der LCR-Pilot aus diesem Rennen: "In den ersten drei Runden war ich nicht stark in der Bremsphase. Vielleicht habe ich auch zu sehr auf den Reifen geachtet. Ich muss es zu Rennbeginn besser machen. Dort habe ich zu viel Zeit verloren."

Crutchlow Zehnter: "Habe mit Misano-Sieger gekämpft"

Mit Rang zehn war Nakagamis Teamkollege Cal Crutchlow der zweitbeste Honda-Fahrer. Nachdem er in Misano wegen Problemen mit seinem frisch operierten Unterarm pausieren musste, meldete sich der Brite nun mit sechs WM-Punkten zurück.

"Ich wäre gerne etwas schneller gewesen. Mein Arm war im Rennen nicht fantastisch, aber ich bin zufrieden, dass ich ins Ziel gekommen bin", sagt Crutchlow. "Meine Pace war nicht fantastisch. Mit unserem Set-up haben wir den Hinterreifen zu stark belastet."

Cal Crutchlow, Maverick Vinales

Cal Crutchlow lieferte sich mit Maverick Vinales ein Duell

Foto: Motorsport Images

"Da wir uns in einer verrückten Saison befinden, habe ich mit dem Sieger von vergangenem Sonntag gekämpft", spricht er Maverick Vinales an, der Neunter wurde. "Ein Ergebnis in den Top 10 ist nicht so schlecht. Darauf können wir aufbauen."

"Hoffentlich erholt sich mein Arm bis Le Mans noch besser. Ich habe die gleichen Symptome wie vor der Operation. Vielleicht sogar etwas schlechter. Mein Arm ist steinhart, das war vorher nicht der Fall. Mein Arm wird sich aber erholen. Zum ersten Mal seit fünf Jahren habe ich kein Armpump."

Stefan Bradl: Hinterreifen komplett abgefahren

Das Honda-Werksteam fuhr außerhalb der Top 10. Alex Marquez kam bei seinem Heimrennen als 13. ins Ziel. Stefan Bradl wurde 17. und Letzter. Der Deutsche wartet damit weiterhin auf seinen ersten WM-Punkt in dieser Saison.

"Mein Start war gut, aber dann habe ich in Kurve 1 einen kleinen Fehler auf der Bremse gemacht", berichtet Bradl. "Dadurch habe ich alle Positionen wieder verloren und war Letzter. Dann habe ich etwas aufgeholt und fühlte mich ziemlich gut."

Bradley Smith, Stefan Bradl

Stefan Bradl kam als 17. und Letzter ins Ziel

Foto: Motorsport Images

Er konnte Tito Rabat (Avintia-Ducati) und Bradley Smith (Aprilia) überholen. Aber im letzten Renndrittel wurde er wieder von beiden überholt. "Dann hat der Hinterreifen schlagartig nachgelassen. Ich musste das Tempo deutlich reduzieren."

"Wir haben den Reifen gecheckt und er war komplett fertig. Es war kein Gummi mehr übrig. Wir können das Potenzial des Reifens nicht nutzen, wir nutzen den Reifen nicht richtig. Das ist unser größtes Problem", sagt Bradl.

Sein rechter Arm bereitete über die Renndistanz keine großen Probleme, wie der Deutsche bestätigt: "Der Arm war okay. Diese Strecke ist zwar nicht zu anstrengend, aber es war eine gute Entscheidung, Pause zu machen. Meine körperliche Verfassung ist gut."

Nakagami, Crutchlow und Bradl fuhren vorne und hinten mit dem weichen Reifen. Alex Marquez setzte auch auf den weichen Hinterreifen, aber der Spanier entschied sich vorne für die mittlere Variante. Ein Fehler, wie sich nachträglich herausstellte.

"Nach Misano hatte ich mir für Barcelona etwas mehr erwartet. Ich habe beim Vorderreifen die falsche Wahl getroffen", seufzt Marquez. "Das ganze Rennen hatte ich Mühe. Aber aus solchen Rennen lernt man am meisten. Ich habe erwartet, dass ich weniger als 17 Sekunden Rückstand habe."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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